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NBA Mavericks: Dirk Nowitzki in Bestform

Die Dallas Mavericks mit ihrem deutschen Star Dirk Nowitzki sind in der NBA in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nowitzki war mit 26 Punkten und 13 Rebounds im Spiel gegen die New Jersey Nets der überragende Spieler.

Einen Tag nach der 97:106-Niederlage bei den Washington Wizards, mit der ihre Serie von zwölf siegreichen Spielen gerissen war, gewannen die Texaner am Dienstagabend (Ortszeit) bei den New Jersey Nets mit 92:75.

Nowitzki war mit 26 Punkten und 13 Rebounds der überragende Spieler der "Mavs", die mit 13 Siegen und 5 Niederlagen zum Spitzenreiter der Southwest Division, den San Antonio Spurs (13/5), aufschlossen. Dritter sind die Houston Rockets (12/5) nach dem 118:90-Sieg über die Golden State Warriors.

Schneller Lernerfolg

"Die Pleite in Washington hatte uns wirklich getroffen. Im Flugzeug war es ruhig, im Bus war es ruhig. Das war ein gutes Zeichen. Wir nehmen Niederlagen nicht so leicht", schilderte Mavericks-Coach Avery Johnson die Befindlichkeit seiner Spieler, die aber schnell ihre Lernfähigkeit unter Beweis stellten. Nach den 106 Gegenpunkten von Washington wurde vor allem in der Defensive konzentrierter gearbeitet und nur 75 Punkte zugelassen. New Jerseys Star-Spielmacher Jason Kidd wurde in der ersten Halbzeit nur ein Assist gestattet, der von Devin Harris eng beschattete Topscorer Vince Carter mit 20 Punkten auf einer für ihn unterdurchschnittlichen Trefferquote gehalten.

Die Wurfquote von Nowitzki, der 40 Minuten spielte, war trotz seiner 26 Punkte - davon 10 im Schlussviertel - nicht berauschend. Der 28-jährige Würzburger traf nur 8 seiner 19 Versuche, verwandelte aber 10 seiner 12 Freiwürfe. Einen kongenialen Partner hatte Nowitzki diesmal in Josh Howard, der in Washington nur fünf Zähler erzielt hatte und auf 23 Punkte kam. Beim 13:4-Lauf zum entscheidenden Vorsprung von 88:71 drei Minuten vor Schluss gingen sämtliche Punkte auf das Konto des Duos Nowitzki/Howard. Zweitbester Werfer der Nets war der Serbe Nenad Krstic mit 18 Punkten und 12 Rebounds.

Phoenix Suns vorn

Ohne den immer noch am Knie verletzten Starcenter Shaquille O’Neal kommt Titelverteidiger Miami Heat nicht auf die Beine. Trotz 33 Punkten von Dwyane Wade konnte das Team aus Florida beim 97:101 bei den Los Angeles Clippers (Elton Brand/33 Punkte/17 Rebounds) die 10. Niederlage im 17. Spiel nicht verhindern. "Mannschaft der Stunde" sind die Phoenix Suns, die mit dem 127:102 gegen die Sacramento Kings ihren siebten Sieg in Serie feierten. Dabei standen weniger die beiden Topscorer Leandro Barbosa (26) und Shawn Marion (23) im Blickpunkt als Spielmacher Steve Nash. Der Kanadier gab mit 20 Assists fast so viele Vorlagen wie das gesamte Team aus Sacramento (22) zusammen.

DPA

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