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NBA: Mavericks verlieren deutlich gegen die Clippers

Die Dallas Mavericks kassierten in der NBA gegen die Los Angeles Clippers mit 75:94 eine deutliche Heimniederlage und müssen - vor allem mit Blick auf das Restprogramm - mehr denn je um den Einzug in die Playoffs bangen.

Die Dallas Mavericks laufen mittlerweile Gefahr, die Playoffs der NBA tatsächlich zu verpassen. Bei der 75:94-Heimniederlage gegen die Los Angeles Clippers, einen direkten Mitkonkurrenten, lief bei den Mavs so ziemlich alles schief.

Gegen die Miami Heat sah das Spiel der Mavericks aus wie ein hässliches Entlein. Einen Tag später gegen Orlando erinnerte es phasenweise an einen wunderschönen Schwan. Und heute? Gab es leider wieder das Entlein zu sehen.

Chris Paul, Parkettgeneral

Schon zur Halbzeit war klar, dass es für Dallas an diesem Abend wohl nicht mal einen Trostpreis zu gewinnen geben würde. 14 Punkte Rückstand, zu wenig Rebounds, zu wenig Assists – Spielmacher Jason Kidd hatte sich mit einer Leistenzerrung abmelden müssen. Vielleicht war das allerdings auch besser so, wäre dem 39-jährigen doch arg schwindelig geworden beim Tempo, das sein Pendant auf der anderen Seite, Chris Paul, auf das Parkett legte.

Bei Paul sind es oft gar nicht mal seine Statistiken, die einen Staunen lassen. 8 Punkte, 10 Assists und 5 Rebounds, seine Werte gegen die Mavericks, sind für Paul eigentlich fast schon unterdurchschnittliche Werte. Aber die Art und Weise, wie Paul das Spiel der Clippers lenkt, wie er bereits drei Pässe im Voraus denkt und sich dann diebisch freut, wenn aus einer Idee seinerseits ein weiterer spektakulärer Spielzug geworden ist – das sind die Gründe, warum der Spielmacher als einer der Besten seines Fachs gilt.

Randy Foye - Ein Rätsel von außen

An diesem Abend war Paul allerdings nicht der spektakulärste Mann auf dem Parkett,. Und auch Blake Griffin musste diese Rolle ausnahmsweise mal nicht ausfüllen – obwohl seine 15 Punkte und 16 Rebounds mit einer außerordentlich guten Wurfquote zeigen, dass sich das Dunk-Monster weiter entwickelt.

Nein, Held des Abends war mit Randy Foye einer, der nach dem Plan der Clippers pro Spiel eigentlich nur zwischen 5 und 10 Minuten spielen sollte. Doch als sich Chauncey Billups zu Saisonbeginn schwer verletzte, schlug die Stunde von Foye. Zu Beginn noch mit großen Problemen, die Rolle des Shooting Guards in der Starting Five zu besetzen, blühte der 28-jährige in den letzten Wochen auf. Allein in den letzten beiden Spielen hatte er 17 und 20 Punkte erzielen können – heute fügte er dem eine Saisonbestleistung hinzu und entblößte unterdessen eine der größten Schwächen der Mavericks.

Es gibt einiges zu reparieren

Dank sagenhafter 8 Dreier kam Foye am Ende auf 28 Punkte, und in Dallas muss man sich ernsthaft Gedanken machen, wie man ohne Defensive für die Shooter des Gegners einen Playoff-Run hinlegen will. Es scheint einfach alles einen Tick langsamer zu gehen als noch letztes Jahr. Außerdem fehlt natürlich ein Spieler wie J.J. Barea, der sich auch mal in einem Gegenspieler festbeißt – auch wenn das häufiger Lücken in der Zone eröffnete.

Und natürlich ist das Spiel unter dem Korb nach wie vor eine der größten Sorgen von Coach Rick Carlisle. Nur drei Mal wurden in den vergangenen 8 Spielen mehr Rebounds geholt als vom Gegner – und die Spiele prompt gewonnen. Und da bekannt ist, dass in den Playoffs von allen Teams viel physischer, härter gespielt wird, sollte man sich im alternden Team der Mavericks nicht darauf verlassen, dass das Ganze von alleine besser wird.

Doch natürlich lässt sich die heutige Niederlage nicht einfach an zwei Dingen festmachen. Die Schussauswahl war schlecht, die Schussquoten – abgesehen von der von Dirk Nowitzki, der am Ende auf 50 Prozent kam – waren miserabel. Nowitzki kam am Ende der Partie auf 19 Punkte – der Rest der Starting Five insgesamt auf 18. Und selbst von der Bank kam zu wenig – vor allem Beaubois und Terry neigen in solchen Spielen oft dazu, Phasen unnötig an sich reißen zu wollen, sind aber nun mal kein Nowitzki.

Playoff-Picture – und kein schönes

Bei den Clippers, die mit dem Sieg ihre erste Sechs-Spiele-Erfolgsserie seit über 20 Jahren feiern dürfen, dürfte mit dem Ausrufezeichen zumindest vorerst etwas Frieden eingekehrt sein. Vor Wochenfrist noch gab es Gerüchte über Streitigkeiten in der Umkleidekabine, der Coach wurde für unfähig erklärt und die Fans zeigten sich sehr unzufrieden ob des verloren gegangenen Lob-City-Hypes. Doch es läuft jetzt halt auch ohne dauernde Alley-Hoops – die Clippers spielen einfach richtig guten Basketball.

Für die Mavericks hingegen war die Niederlage sogar in vielfacher Hinsicht sehr ärgerlich. Nachdem man sich in den ersten beiden Spielen gegen die Clippers mit jeweiligen Heimsiegen voneinander getrennt hatte, hat Los Angeles die Serie gegen Dallas dank des Sieges nun mit 2:1 gewonnen – was im Falle von Punktgleichheit am Saisonende ausschlaggebend für die anschließende Setzliste für die Playoffs ist. Außerdem muss man sich momentan ja mit nicht weniger als sechs anderen Teams um die fünf letzten Playoff-Plätze streiten. Und die anderen Teams erwischten heute teilweise absolute Spitzentage.

Grizzlies und Rockets eindrucksvoll

Memphis, mittlerweile ein halbes Spiel vor den Mavericks auf Platz 5 liegend, besiegten in Oklahoma die City Thunder, ihrerseits mit sechs Siegen in Folge unangefochtener Tabellenführer im Westen, mit 94:88. Die Grizzlies zeigten dabei variables Angriffsspiel, hatten die Thunder defensiv gut im Griff und können es sich momentan sogar erlauben, ihren All-Star Zach Randolph nur von der Bank zu bringen und für die Playoffs zu schonen - Randolph laboriert noch an den Nachwirkungen einer Knieoperation. Memphis trifft am Mittwoch sowie am Freitag auf die Mavericks – die aus beiden Spielen Siege brauchen, um den direkten Saisonvergleich für sich zu entscheiden.

Und auch die Houston Rockets, letzte Woche noch zweimaliger Verlierer gegen die Mavericks, sind noch dick im Playoff-Geschäft. Mit einem 99:93 in Chicago bei den Bulls, dass sich die Rockets vor allem nach der Pause eindrucksvoll erspielten, brachten sie sich auf Platz 8 mit einem Spiel Rückstand auf die Mavericks in Lauerstellung. Gut für Dallas, dass man mit den zwei Siegen wenigstens die direkten Duelle für sich entscheiden konnte – dieser Tiebreaker wäre also zumindest schon mal sicher.

Die Bulls, die ja bereits sicher für die Playoffs qualifiziert sind, müssen weiterhin auf die Dienste ihres MVP's Derrick Rose verzichten. Rose, der nach wie vor an Leistenbeschwerden leidet, soll womöglich vor den Playoffs überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommen – aber als bestes Team der Liga kann man scheinbar auch das verkraften.

Playoffs im Sinn - Utah auf den Fersen

Zu allem Überfluss für die Mavericks gewannen auch die Utah Jazz ein hoch spannendes Spiel in Portland bei den Trail Blazers mit 102:97 und liegen auf Platz neun ebenfalls nur noch zwei Spiele hinter Dallas. Verantwortlich für den Sieg, bei dem die Jazz früh bereits mit 14 Punkten zurück lagen, zeichnete sich vor allem Paul Millsap. Der Forward glänzte mit 31 Punkten und 11 Rebounds. Den Tiebreaker gegen die Jazz haben die Mavericks allerdings sicher – jedes der bisherigen drei Saisonspiele konnten die Mavs gewinnen.

Oliver Stein

sportal.de / sportal

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.