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NBA: Nowitzki droht längerer Ausfall - Marion springt in die Bresche

Shawn Marion die Rolle des verletzten Dirk Nowitzki übernommen und die Dallas Mavericks zu einem 93:87 über die Phoenix Suns geführt. Dass die 29 Punkte-Leistung Marions nicht der letzte Auftritt als Nowitzki-Imitator gewesen sein dürfte, fürchtet mittlerweile Coach Rick Carlisle. Besitzer Mark Cuban bleibt dagegen gelassen.

Shawn Marion hat in Abwesenheit von Dirk Nowitzki gegen sein Ex-Team Phoenix Suns das Heft in die Hand genommen und die Dallas Mavericks mit seinen 29 Punkten zum 93:87 geführt. Auch Ian Mahinmi überzeugte mit 17 Punkten und neun Rebounds.

Damit bestätigte Marion den Trend der letzten Spiele, hatte er doch seit den verletzungsbedingten Ausfällen von Nowitzki und Carter seinen Schnitt um zwei Punkte pro Spiel gesteigert. "Wir brauchten jemanden, der in die Bresche springt", so Coach Rick Carlisle gegenüber espn.com. "Shawn war einfach großartig." Suns-Forward Jared Dudley brachte es noch treffender auf den Punkt: "Shawn war heute Dirk."

Wann ist Nowitzki wieder fit?

Nach Aussagen von Coach Carlisle könnte Marion seine Imitation des Deutschen noch öfter zum Besten geben müssen, als eigentlich geplant. Nowitzki absolviere zwar im Moment zwei Workouts am Tag, aber noch wisse man nicht, ob die geplante Pause von vier Spielen ausreiche, so Carlisle gegenüber der Dallas Morning News. "Sollte er nach den vier Spielen nicht fit sein, könnten wir die Pause verlängern."

Besitzer Mark Cuban macht sich jedoch noch keine Sorgen, er sei nicht mal ein "bisschen beunruhigt", erklärte er dallasnews.com. Durch die komprimierte Saison sei in diesem Jahr alles anders. "Die Hauptsache ist, wir erreichen die Playoffs", lautete letztlich seine Parole.

Boston dominiert Orlando

Gleich ohne fünf Akteure - Rajon Rondo, Ray Allen und drei Bankspieler – haben die Boston Celtics die Orlando Magic zu einem negativen Teamrekord gezwungen. Beim 87:56 verbuchten die Mannen um Dwight Howard die schlechteste Punkteausbeute und die wenigsten versenkten Würfe aus dem Feld der Magic-Historie.

Zumindest Howard kam mit 18 Punkten und 14 Rebounds zumindest auf dem Papier an seine Normalform heran, verpasste allerdings gleich seine letzten neun Wurfgelegenheiten und brachte schließlich nur vier seiner 15 Versuche aus dem Feld im Korb unter. Coach Stan van Gundy hatte die Ursache des Debakels schnell ausgemacht: "Sie haben uns absolut dominiert. Von Beginn des Spiels an haben sie uns in der Defensive dominiert", erklärte er gegenüber orlandosentinel.com.

Für die Bostoner könnte die Leistung eine Art Initialzündung sein: Der Sieg brachte zwar den siebten Saison-Erfolg, doch stehen diesen gleich neun Niederlagen gegenüber. Gegen die Magic überzeugten nicht nur Paul Pierce, der es auf 18 Punkte und sieben Assists brachte und Kevin Garnett (14/10 Rebounds).

Howard hatte für die sonst durch die Saison stolpernden Bostoner nur Lob übrig: "Jeder von ihnen war am Ball, sie sind gerannt, sie haben auf beiden Seiten aggressiv gespielt", zitierte der Boston Herald Howard, der aber auch vorausblickte: "Wir sehen uns am Donnerstag wieder."

sportal.de / sportal

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