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NBA: Zweiter Sieg in Serie für Nowitzki und die Mavericks

Als 98. Akteur der NBA-Geschichte absolvierte Dirk Nowitzki sein 1000. Spiel in der besten Basketball-Liga der Welt, stets trug er dabei das Trikot der Dallas Mavericks. 975 Mal begann er in der Starting Five und warum das so ist, zeigte er auch beim Sieg gegen die Phoenix Suns.

Dirk Nowitzki spielt seine 14. NBA-Saison im Trikot der Dallas Mavericks, gegen die Phoenix Suns absolvierte er seine 1000. Partie. Wie so oft war er auch beim 98:89-Erfolg über die Phoenix Suns der Mann, der für sein Team den Unterschied ausgemacht hat.

20 Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists standen am Ende für ihn zu Buche und bescherten den Mavericks den zweiten Sieg in Serie. Dallas verbesserte seine Saisonbilanz auf 3:4 Siege und arbeitet sich langsam an die anderen Teams heran.

"Es ist natürlich schön, die 1000 Spiele geschafft zu haben. Das sind ganz schön viele Spiele und bedeutet, dass ich von Verletzungen verschont geblieben bin und dem Team oft helfen konnte. Das ist großartig und nun gehen wir die nächsten 1000 an und schauen, wie weit wir kommen", erklärte Nowitzki bei dallasnews.com.

Mavericks auf dem richtigen Weg 

Nach dem Titelgewinn und dem folgenden Umbruch im Team sind bei den Mavericks stetig Fortschritte zu erkennen. Fünf neue Spieler mussten integriert werden, wie schwer das ist, wurde bei den drei Niederlagen zu Beginn der Saison deutlich. Doch der Trend ist positiv, das Zusammenspiel klappt besser und auch physisch wirken die Mavs präsenter. Die Rebound-Schwäche aus den ersten Spielen wurde zumindest in den letzten beiden Partien abgestellt, gegen die Suns sah die Bilanz mit 53:42 sogar hervorragend aus.

Odom kommt besser in Schwung

Die positive Entwicklung zeigte sich auch bei dem neuen Hoffnungsträger Lamar Odom. Mit 15 Punkten und fünf Rebounds lieferte er seine beste Leistung in dieser Saison ab. Coach Rick Carlisle sieht dennoch reichlich Luft nach oben. "Die Statistik liest sich gut, aber er kann sich noch in allen Bereichen verbessern", wurde Carlisle bei espn.com zitiert. Neben Odom steuerte Jason Terry 18 Punkte von der Bank bei, diese Tiefe im Kader könnte sich ebenfalls noch als Pluspunkt im Verlaufe der Saison erweisen.

Nach ausgeglichenem ersten Viertel kippte das Match Mitte des zweiten Durchgangs zugunsten der Mavericks. Mit fünf Punkten in Serie sorgte Nowitzki im dritten Viertel für eine beruhigende 12-Punkte-Führung und als Dallas zu Beginn des Schlussabschnitts auf 18 Zähler davonzog, war die Partie endgültig entschieden. Im nächsten Spiel wartet mit den San Antonio Spurs ein harter Prüfstein auf die Mavericks, da wird sich zeigen, ob der positive Trend nachhaltig ist oder doch nur eine kurze Momentaufnahme war.

Clippers dank Paul und Griffin erfolgreich

25 der letzten 31 Spiele gegen die Los Angeles Clippers hatten die Houston Rockets in der NBA gewonnen, in 14 der letzten 15 Partien hielten sie die Clippers dabei unter der 100-Punkte-Marke – doch seit Chris Paul und Blake Griffin gemeinsam in Los Angeles spielen, zählen die alten Statistiken nicht mehr.

Die Clippers fertigten die Rockets mit 117:89 ab und verbesserten ihre Saisonbilanz auf 3:2 Siege. Blake Griffin kam auf 22 Punkte und neun Rebounds, bevor er sich im letzten Viertel größtenteils auf der Bank schonen durfte. Auch Paul bekam angesichts des klaren Spielstands einige Auszeiten, 20 Zähler sowie zehn Assists bedeuteten dennoch ein Double Double.

Miami Heat siegt auch ohne Wade

Dwyane Wade musste wegen einer Fußverletzung pausieren, Miami Heat hatte beim 118:83 gegen die überraschend gut in die NBA-Saison gestarteten Indiana Pacers dennoch keine Mühe. LeBron James war mit 33 Zählern, 13 Assists sowie acht Rebounds Miamis Sieggarant, Chris Bosh steuerte 22 Punkte bei.

Allerdings verletzte sich auch James im Spiel leicht am Knöchel und muss wie Wade um seinen Einsatz im Duell mit den Atlanta Hawks bangen. Ausschlaggebend für den Erfolg war ein katastrophales zweites Viertel der Pacers, die ganze zwölf Punkte erzielten und aus dem Feld lediglich einen von 15 Würfen trafen.

New York Knicks kommen nicht in Tritt

Mit großen Ambitionen waren die New York Knicks in die NBA-Saison gestartet, doch bisher läuft noch nicht so viel zusammen. Gegen die Charlotte Bobcats kassierte die Mannschaft vor heimischer Kulisse eine 110:118-Niederlage. Daran änderte auch die Rückkehr von Amare Stoudemire nichts, der zuletzt zwei Spiele verletzungsbedingt verpasst hatte.

Er kam auf 25 Zähler sowie 12 Rebounds, noch besser punktete Carmelo Anthony für New York, der 32 Punkte erzielte, davon 22 im letzten Viertel. Die Probleme der Knicks lagen aber nicht in der Offensive sondern in der Verteidigung und da vermochte auch Center Tyson Chandler keine Wunder vollbringen. Boris Diaw kam bei den Bobcats auf Punkte, Gerald Henderson war mit 24 Zählern ebenfalls maßgeblich am Erfolg beteiligt.

sportal.de / sportal

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