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NHL Die Los Angeles Kings ziehen in das Finale um den Stanley Cup ein


Drei Teams hatte Los Angeles am Wochenende noch im Playoff-Einsatz, nach den NBA-Niederlagen der Lakers und Clippers halten nun nur noch die Kings in der NHL die kalifornische Fahne aufrecht. Und das mit Erfolg, sicherten sie sich doch den Einzug in das Finale um den Stanley Cup.

Gute zwei Minuten waren in der ersten Verlängerung des fünften Playoff-Spiels der Conference Finals der NHL noch zu spielen, als der Puck Dustin Penner auf die Kelle sprang – der Schuss des Kings-Angreifes rutschte Coyotes-Goalie Mike Smith durch die Schoner und ließ die 17.148 Zuschauer in der ausverkauften Jobing.com Arena verstummen.

Das 4:3 nach Verlängerung löste bei den Kings-Spielern dagegen Jubel aus, zum zweiten Mal nach 1993 gewann das Team aus Los Angeles die Western Conference und erreichte  die Finalserie um den Stanley Cup.

In der regulären Spielzeit hatten Anze Kopitar (11:13 Minuten), Drew Doughty (31:06) und Mike Richards (33:43) den Grundstein für den achten Playoff-Auswärtssieg in Folge und damit einen NHL-Rekord gelegt, doch für Phoenix hatten Taylor Pyatt (4:20), Marc-Antoine Pouliot (26:23) und Keith Yandle (36:23) nach Toren mithalten können.

"Das ist einfach aufregend", so Kings-Captain Dustin Brown gegenüber nhl.com. "Ein paar von den Jungs waren schon einmal im Finale, doch die meisten eben nicht. Und dafür spielt man doch." Beim letzten und ersten Endspieleinzug mit Wayne Gretzky war selbst der Teamälteste Rob Scuderi gerade einmal 15 Jahre alt. Damals verloren die Kings jedoch in fünf Spielen gegen die Montreal Canadiens.

Kings-Coach Sutter, der Favoritenschreck

Nicht nur für das Team, auch für Coach Darryl Sutter ist dies die zweite Teilnahme in der Finalserie um die NHL-Krone. 2004 hatte er mit den Calgary Flames den Einzug geschafft, und dort gegen die Tampa Bay Lightning verloren. Dabei gelang Sutters Flames, genau wie in diesem Jahr den Kings, das Kunststück, drei höher gesetzte Teams aus den Playoffs zu eliminieren. "Ich bin stolz auf die Jungs", zitierte nhl.com Sutter, der auch als Spieler niemals den Stanley Cup gewinnen konnte.

Während die Kings weiterhin vom größten Erfolg der Teamgeschichte träumen, gab sich Coyotes-Coach Dave Tippett auch mit dem Erreichten zufrieden, hatte das Team aus Phoenix doch zum ersten Mal in der Geschichte im Finale der Western Conference gespielt. "Am Ende werden die Jungs zurückgucken und sich gut fühlen, über das was sie erreicht haben", zitierte nhl.com Tippett.

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