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NHL: Playoffs - Zajaks Treffer bringt die Devils ins siebte Spiel

In der Eastern Conference der NHL gehen drei Partien über die volle Distanz. Marcel Goc und Marco Sturm hätten das gerne anders gehabt, aber nach der 2:3-Pleite der Florida Panther bei den New Jersey Devils müssen auch die Panther nachsitzen. Matchwinner war ein Langzeitverletzter.

Nach den Serien der Boston Bruins (gegen die Washington Capitals) und der New York Rangers (gegen die Ottawa Senators) gehen auch die Florida Panthers und die New Jersey Devils über die volle Distanz. In der Eastern Conference der NHL gehen damit drei Partien über sieben Spiele, einzig die Phildadelphia Flyers können in Ruhe Kraft tanken.

Die Panthers mit den beiden deutschen Nationalspielern Marcel Goc und Marco Sturm mussten im sechsten Spiel eine unglückliche 2:3-Niederlage nach Verlängerung bei den Devils verkraften. Allerdings hat Florida im letzten Spiel in der Nacht zu Freitag Heimrecht.

Parise: Zajak macht unseren Job einfacher

Mit Travis Zajak avancierte für die Devils ein Spieler zum Matchwinner, der lange Zeit verletzt aussetzen musste und erst seit ein paar Wochen wieder in Form kommt. Zajak profitierte in der sechsten Minute der Verlängerung von der guten Vorarbeit von Zach Parise und Ilya Kovalchuk, als auf der linken Seite freigespielt wurde und Panthers-Keeper Scott Clemmensen keine Chance ließ.

Zajak musste wegen einer Achillessehnenverletzung lange zuschauen, feierte im Dezember sein Comeback, musste danach aber immer wieder aussetzen – 15 Spiele schaffte Zajak nur in der Regular Season. "Es macht total Spaß, in der heißen Phase des Jahres wieder mitzumischen", sagte Zajak laut Associated Press. "Wenn du so einen Rückschlag hattest, weißt Du natürlich nie was passiert. Aber ich wusste, dass ich zurückkommen werde und habe mich auf die Playoffs vorbereitet."

Der Jubel im Prudential Center kannte dann auch keine Grenzen. Und ein Extra-Lob gab es dann noch vom Kollegen Parise: "Es war ein frustrierendes Jahr für ihn. Aber er spielt eine tolle Serie und macht meinen und Kovys Job einfacher."

Zajak legt für Kovalchuk auf

Schon in der regulären Spielzeit hatte zunächst alles nach einem Sieg für die Devils ausgesehen. Steve Bernier brachte sein Team im ersten Drittel in Führung (16:37), beim 2:0 von Kovalchuk im zweiten Drittel leistete Matchwinner Zajak die Vorarbeit.

Doch die Panthers kämpften sich zurück. Kris Versteeg schoss nach 7:05 Minuten im zweiten Abschnitt den Anschlusstreffer, Sean Bergenheim gelang nach Vorarbeit von Marcel Goc das 2.2. Mehr war für Florida an diesem Abend aber nicht drin. "Uns geht es gut", wollte Panthers-Coach Kevin Dineen aber erst gar keine Katerstimmung aufkommen lassen. "Jetzt geht es wieder nach Hause, es wird ein aufregendes Spiel am Donenrstag."

sportal.de / sportal

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