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Olympia 2018 in München: Willy Bogner ist nicht mehr Bewerbungschef

Es hatte sich schon angedeutet, nun geht es nicht mehr: Auf Anraten seiner Ärzte leitet Ski-Idol Willy Bogner nicht länger die Geschicke der Olympiabewerbung Münchens für die Winterspiele 2018. Dennoch will er die Bemühungen auch künftig unterstützen.

Willy Bogner hat die Bewerbungsgesellschaft München 2018 auf Anraten seiner Ärzte gebeten, ihn aus gesundheitlichen Gründen ab sofort von seiner Funktion als Vorsitzender der Geschäftsführung zu entbinden. Die Gesellschafterversammlung hat bei einer am Montag kurzfristig einberufenen Telefonkonferenz diesem Wunsch einstimmig entsprochen.

Bogner wird dem Gremium dennoch weiterhin verbunden bleiben. Er soll auch künftig seinen Rat insbesondere im Bereich Marketing und Kommunikation einbringen. Bogner wird daher in den Aufsichtsrat gewählt werden.

Ärzte raten von Auslandsreisen dringend ab

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und viele andere Prominente aus Politik und Sport dankten Bogner für sein Engagement in den vergangenen Monaten. Sie zollten ihm Respekt für seine Entscheidung: "Willy Bogner hat viele bleibende Impulse gesetzt und die Bewerbung nachhaltig inspiriert. Darauf können und werden wir aufbauen."

Bogner musste eingestehen, dass seine seine schwere Erkrankung - eine sogenannte Dickdarm-Ausstülpung - doch ernster als zunächst angenommen ist: "Von längeren Auslandsreisen raten meine Ärzte dringend ab. Darum bitte ich um Verständnis, dass ich die Gesundheit voranstelle. Aber natürlich bleibe ich ein glühender Verfechter unserer Bewerbung und werde sie mit all meinen Kräften fördern und unterstützen." München habe laut Bogner hervorragende Chancen: "Ich hoffe nach wie vor, dass mein Traum von Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2018 in meiner Heimat Wirklichkeit wird."

dho/sid / SID
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