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SEGELN: »illbruck« baut Vorsprung weiter aus

Die Leverkusener Segelyacht »illbruck« hat ihren Vorsprung auf der fünften Etappe des Volvo Ocean Race von Rio de Janeiro/Brasilien nach Miami/USA weiter ausgebaut. Am Freitagmorgen lag das Schiff 17 Seemeilen vor der »Assa Abloy« (Schweden) und 20 Seemeilen vor der »Tyco« (Bermudas). Der Endspurt verspricht Spannung. »Das Rennen ist alles andere als gelaufen«, meint »illbruck« Challenge-Meteorologe Chris Bedford. Am Wochenende nimmt das führende Trio die letzten 1000 Seemeilen in Angriff.

Noch ist nichts gewonnen

Am Freitagvormittag passierte die »illbruck« als Erste Bebuda Island in der Karibik. Dies ist der nordöstlichste Wegpunkt auf der Strecke nach Florida. »Der Wind wird aber in den nächsten 36 Stunden deutlich nachlassen und örtlich löchrig werden«, sagte Bedford. »Das könnte den nachfolgenden Booten Gelegenheiten zum Aufschließen bieten.« Den Etappensieg werden voraussichtlich die drei führenden Yachten unter sich ausmachen. Die schwedische »SEB« hat als Vierte schon 116 Seemeilen Rückstand. Die anderen vier Yachten liegen weitere 30 Meilen dahinter.

Mit dem Zieleinlauf in Miami wird am Dienstagabend (26. März) gerechnet. Danach folgt eine Ruhepause bis zum 14. April, bevor es nach Baltimore weitergeht.

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