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Tennis John Isner bezwingt Novak Djokovic in Indian Wells


Novak Djokovic ist im Halbfinale von Indian Wells gescheitert. Die Nummer eins der Welt musste sich John Isner und dessen Aufschlagstärke geschlagen geben, Isner gewann 7:6, 3:6 und 7:6.

John Isner hat beim Turnier in Indian Wells überraschend das Finale erreicht. In der Vorschlussrunde setzte sich der US-Boy gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic mit 7:6 (9:7), 3:6 und 7:6 (7:5). durch. Für den zweimaligen Indian Wells-Gewinner Djokovic war es erst die zweite Niederlage des Jahres, 2:45 Stunden bekämpften sich die beiden Kontrahenten.

Dank des Sieges – zum ersten Mal gegen eine Nummer Eins der Welt – wird Isner auch erstmals in die Top Ten der Weltrangliste vorstoßen. Sollte er das Finale gewinnen – sein Endspielgegner wird zwischen dem Spanier Rafael Nadal und Roger Federer aus der Schweiz ermittelt – würde er bis auf Rang acht klettern. Damit wäre er bester US-Amerikaner auf der Tour, vor Mardy Fish.

Isner schlägt 20 Asse  

Dabei sah zunächst alles nach einem souveränen Sieg von Djokovioc aus. Der Serbe breakte Isner im dritten Spiel des ersten Satzes zu Null und hielt selbst seinen Aufschlag – bis zum 5:4. Ausgerechnet als Djokovic zum Satzgewinn servierte konnte Isner kontern und zum 5:5 ausgleichen. Entschieden wurde der Satz dann nach genau einer Stunde: im Tie-Break returnierte Djokovic einen zweiten Aufschlag Isners ins Netz, der Amerikaner nutzte so den dritten Satzball zum 9:7.

Djokovic reagierte aber nicht geschockt, sein Spiel wurde nur noch besser. Im zweiten satz gab er nur einen Punkt bei eigenem Aufschlag ab, breakte Isner zum 5:3 und brachte den Satz diesmal nach Hause. Der dritte Durchgang ging dann wieder in den Tie-Break, keinem der Spieler gelang ein weiteres Break. Und dort beendete Isner die Partie mit seinem 20. Ass.

Djokovic: Isner hat gute Voraussetzungen

"Mit dem Aufschlag und der Vorhand hat er auf jeden Fall die Vorraussetzung, um ein Top Ten-Spieler zu werden“, meinte ein enttäuschter Djokovic nach dem Spiel auf bnpparibasopen.com. Für Isner war es der dritte Sieg in seinen letzten vier Spielen gegen einen Akteur aus den Top Ten, darunter auch Erfolg im Davis Cup-Sieg gegen Roger Federer.

Auf den könnte er im Finale wieder treffen, wo er seinen vierten Einzeltitel gewinnen könnte. Vorher steht für Isner aber noch das Doppelfinale auf dem Programm, wo er mit seinem Landsmann Sam Querrey auf Rafael Nadal, den zweiten möglichen Finalgegner, und Marc Lopez trifft.

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