Vergewaltigungs-Prozess Anklage gegen NBA-Star Bryant fallen gelassen


Wende im Vergewaltigungs-Prozess gegen den Basektball-Star Kobe Bryant: Das Verfahren wurde eingestellt, da das vermeintliche Opfer, nicht mehr am Prozess teilnehmen wollte.

Der Vergewaltigungsprozess gegen den amerikanischen Basketballstar Kobe Bryant ist geplatzt: Die Staatsanwaltschaft ließ am Mittwoch die Anklage gegen den 26-Jährigen fallen, nachdem das mutmaßliche Opfer seine Teilnahme an dem Verfahren aufgekündigt hatte.

Die 20-jährigen Frau habe sich entschieden, nicht im Prozess auszusagen oder auf andere Weise teilzunehmen, erklärte Staatsanwalt Mark Hurlbert. Die Staatsanwaltschaft habe keine andere Wahl gehabt, als die Anklage fallen zu lassen. Die Hotelangestellte hatte dem NBA-Star vorgeworfen, sie im vergangenen Jahr in einem Wellnesshotel in Colorado vergewaltigt zu haben. Im Falle einer Verurteilung hätte Bryant lebenslange Haft gedroht.

Bryant entschuldigte sich am Mittwoch bei der Frau: Er sei zwar der Ansicht, dass auch sie Sex gewollt habe, offenbar sehe sie den Vorfall aber mit anderen Augen. Bryant muss sich nun noch in einem Zivilprozess verantworten, den die Frau angestrengt hat.

Bryant ist mehrfacher Millionär und seit seinem 18. Lebensjahr Profispieler. Mit den Los Angeles Lakers ist er zwischen 2000 und 2002 drei Mal US-Meister geworden.

AP AP DPA

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