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Wintersport: Martin Schmitt muss pausieren

Martin Schmitt ist derzeit nicht zu beneiden. Nach dem sportlichen Aus bei der Vierschanzentournee ereilte den Routinier die nächste Hiobsbotschaft. Er muss aufgrund von Knieproblemen eine Zwangspause einlegen. Die Saison beenden möchte er dennoch nicht.

Nach der sportlichen Enttäuschung mit dem Halbzeit-Aus bei der Vierschanzentournee hat Martin Schmitt den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Wegen erneuter Knieprobleme muss der 33-Jährige eine Pause einlegen und kann damit vorerst nicht wie vorgesehen für eine Rückkehr in den Weltcup trainieren.

Trotzdem denkt Schmitt nicht daran, die Saison zu beenden. "Sobald ich mich wieder fit fühle, werde ich mit dem Athletik- und Sprungtraining beginnen, denn ich möchte diese Saison noch einige Weltcupspringen machen", erklärte er in einer Mitteilung des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Schmitt seit dem Sommer mit Knieproblemen 

Schmitt hatte sich mit zwei schwachen Auftritten in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen nicht für die zweite Tournee-Hälfte qualifizieren können und war am vergangenen Montag nach Hause gereist. Dort unterzog er sich nach Rücksprache mit Teamarzt Mark Dorfmüller einer Kernspintomographie, bei der eine Ansatzreizung der Quadrizepssehne festgestellt wurde. "Eigentlich hatte ich nach meinem Tournee-Ausstieg geplant, direkt wieder mit dem Sprungtraining zu beginnen", meinte Schmitt.

"Es handelt sich um eine Überlastungsreaktion. Ich habe Martin empfohlen, das Knie zu schonen und parallel dazu physiotherapeutisch behandeln zu lassen", sagte Dorfmüller. Schmitt plagt sich seit dem vergangenen Sommer mit Knieproblemen, die eine optimale Saisonvorbereitung verhinderten.

Schuster: Chance für Schmitt in Sapporo

Bundestrainer Werner Schuster empfiehlt dem viermaligen Weltmeister zunächst einmal Ruhe. "Für Martin ist es wichtig, die nächsten Tage zu nutzen, um wieder ganz gesund zu werden. Denn das ist die unabdingbare Voraussetzung, um sportlich wieder auf die Beine zu kommen", sagte Schuster.

Sollte Schmitt dies schnell gelingen und er im Training eine Leistungssteigerung erkennen lassen, winkt ihm Ende Januar ein Comeback im A-Team. "Die nächste Möglichkeit für einen Weltcup-Einsatz besteht bei den Wettkämpfen im japanischen Sapporo", kündigte Schuster an.

sportal.de / sportal

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