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Unterfranken: Polizei findet zwei Leichen – tötete ein Ex-Team-Telekom-Fahrer und Olympiateilnehmer seine Frau?

Die Polizei geht nach dem Fund zweier Leichen in Unterfranken einem schlimmen Verdacht nach: Hat ein Ex-Radsportler seine Frau und sich selbst getötet?

Tatort in Bergrheinfeld: Töte ein Ex-team-Telekom-radprofi und Olympiateilnehmer seine Frau und sich selbst?

Die Polizei geht von einer Beziehungstat ohne weitere Beteiligte in Bergrheinfeld aus

DPA

Polizei und Staatsanwaltschaft in Schweinfurt ermitteln nach dem Fund zweier Leichen in der unterfränkischen Gemeinde Bergrheinfeld wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.

Wie die Ermittler mitteilten, habe ein Zeuge am Dienstagmorgen um kurz vor sieben Uhr die Polizei informiert, dass ein Mann seine von ihm getrennt lebende Ehefrau getötet habe.

Ist eines der Opfer ein Ex-Team-Telekom-Radsportler?

Am Tatort entdeckten Beamte dann den Leichnam eines 53-Jährigen. "Im Keller des Gebäudes, wo sich ein Feuer ausgebreitet hatte, lag die Leiche einer 41-Jährigen", teilte die Polizei mit. 

Die Ermittler gehen derzeit von einer Beziehungstat, möglicherweise in Verbindung mit einem Suizid, aus. "Aktuell liegen keinerlei Hinweise dafür vor, dass eine dritte Person an dem Tatgeschehen beteiligt war", erklärten sie. "Der genaue Ablauf der Geschehens ist noch Gegenstand der Ermittlungen", sagte eine Sprecherin der Polizei dem stern

Mord- und Brandermittler seien noch am Mittwoche am Tatort im Einsatz, um Spuren zu sichern. Auch die Obduktion der Leichen sei noch nicht abgeschlossen.

Nach übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich bei dem männlichen Toten um einen früheren Radprofi des Team Telekom, der für Deutschland auch an den Olympischen Spielen teilgenommen haben soll. Polizei, Staatsanwaltschaft und Gemeinde wollten sich auf Anfrage mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte nicht zur Identität der Opfer äußern.


Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter (0800) 1110111 und (0800) 1110222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Video: Armbrust-Fall: möglicherweise Tötung auf Verlangen und Suizid


Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken

wue

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