Kindesmissbrauch Er kam als Babysitter. Und war Täter. So klären Ermittler die unglaublichen Verbrechen in Wermelskirchen auf

Eine bürgerliche Gegend irgendwo im Land
Eine bürgerliche Gegend irgendwo im Land. Auch in solchen Nachbarschaften finden die Taten statt
© Gettyimages
Der Fall Wermelskirchen zeigt: Kindesmissbrauch durchdringt die Gesellschaft. Der stern hat mit Eltern der Opfer und mit Ermittlern gesprochen. Über ein Verbrechen, so unglaublich, dass es allzu oft nicht wahrgenommen wird.

Als Susanne Kambach* an einem Tag im Februar die Haustür öffnet, stehen da zwei Polizistinnen. Sie fragen, ob man ungestört mit ihr reden könne. Und sie fragen nach einem Foto ihres jüngsten Kindes. Kambach ist gerade von der Arbeit nach Hause gekommen, ihre Kinder sitzen beim Mittagessen, Reis mit Currysauce. Sie führt die Beamtinnen auf die Terrasse.

Dort zeigt Kambach ihnen ein Foto ihres Kindes Alex*, aufgenommen vor vielen Jahren, als es noch ein Baby war. Die Polizistinnen sagen, sie kennen das Baby. Diesen Leberfleck, den nur Alex hat.


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