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Die Höhle der Löwen: Der größte DHDL-Deal aller Zeiten: Smartsleep räumt 1,5 Millionen Euro ab

Das Nahrungsergänzungsmittel Smartsleep hat einen Rekord aufgestellt: Das Investment von 1,5 Millionen Euro, dass sich die Gründer von Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer sichern konnten, ist der größte Deal aller Zeiten.

Smart Sleep in der Höhle der Löwen

Smartsleep in der Höhle der Löwen

MG RTL D

Dieser Deal schlug ein wie eine Bombe: Die Gründer von Smartsleep - einem Nahrungsergänzungsmittel, das uns auch bei Schlafmangel fit machen soll - konnten die Löwen voll überzeugen. Alle fünf Investoren machten den drei Smartsleepern Burk J. Ulrich, Daniel Matthieu und Markus Dworak ein Angebot. Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer und Einzelhandelsguru Ralf Dümmel boten die höchste Summe - und sichern sich mit ihrem Investment den größten Deal in der Geschichte der Start-up-Sendung: für 33 Prozent Firmenanteile bieten die Löwen 1,5 Millionen Euro. Die sollen vor allem fürs Media-Volumen, das Marketing und PR beinhaltet, sowie fürs operative Geschäft und die Produktion ausgegeben werden. 

Bewertet hatten die Smartsleep-Gründer ihr Unternehmen übrigens mit 2,5 Millionen Euro. Unterbewertet, finden die Löwen: Sie geben der Firma bereits jetzt eine Bewertung von 4,5 Millionen Euro. Allein dies schon ein Sonderfall, denn meist meckern die Löwen Maschmeyer oder Thelen über unverschämt hohe Firmenbewertungen von Gründern. Hier nun gab es den umgekehrten Fall - eine absolute Seltenheit! 

"Die Höhle der Löwen" zum Lesen: Die zweite Ausgabe des Magazins zur Sendung erscheint am 13.November 2018. Hier können Sie das Heft portofrei bestellen.

"Die Höhle der Löwen" zum Lesen: Die zweite Ausgabe des Magazins zur Sendung erscheint am 13.November 2018. Hier können Sie das Heft portofrei bestellen.

Smartsleep - so geht es weiter

Nach der Ausstrahlung bei "Die Höhle der Löwen" wünschen sich Dworak und sein Team vor allem eins: Wachstum, Kontakte in den Vertrieb und die Ausbreitung in den Medien. Hans-Günter Weeß, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), kanzelt auf stern-Nachfrage das Produkt nicht ab. "Ich halte Smartsleep für ein Produkt, welches insbesondere bei bestimmten Mangelerscheinungen eine förderliche Wirkung auf die allgemeine Gesundheit haben kann, wie es auch die von den Herstellern angeführten Studien vermuten lassen." Dennoch fehlen ihm Wirksamkeitsstudien. Die sollen jedoch nach Angaben der Gründer noch folgen. Ob sich das Produkt international durchsetzt, wird sich zeigen. Die Löwen glauben zumindest daran. 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.