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Bald auch in Deutschland: So beliebt, dass sie sofort vergriffen waren: Ferrero bringt Nutella-Kekse raus

Nicht nur in Deutschland ist Nutella bereits seit Jahren in zahlreichen Haushalten ein fester Bestandteil des Frühstücks. Kein Wunder also, dass Nougat-Fans in ganz Europa begeistert waren, als Ferrero-Chef Alessandro D'Este verkündete, dass es Nutella bald in Keksform geben soll. 

Ferrero bringt Nutella-Kekse raus

Die Nutella-Kekse wurden international bereits getestet. Auf dem Heimatmarkt in Italien waren sie innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

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Es soll ja Menschen geben, die Nutella mit dem Löffel aus dem Glas essen. Und während der Gedanke für die einen völlig verständlich ist, ist er für die anderen ekelhaft. Doch Nutella-Hersteller Ferrero weiß Abhilfe zu schaffen und hat sich nun etwas Neues ausgedacht: "Nutella Biscuits". Nach dem zunächst mäßig angelaufenen Erfolg der etwas umständlich benannten "Nutella B-Ready"-Riegel darf sich der italienische Süßwarenhersteller im internationalen Verkauf viel von den neuen Keksen erwarten.

Nach der holprigen Einführung auf dem Heimatmarkt Italien – so soll der Hersteller Lieferprobleme gehabt haben – , konnten es Liebhaber angeblich kaum erwarten, die heiß ersehnten Rundkekse in den Händen und Gaumen zu halten. Der ehemalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi erstand sie schließlich im Ausland und teilte stolz ein Foto seiner Beute auf Twitter.

Mit den "Nutella Biscuits" erklärt Ferrero Barilla den Krieg

Vorgestellt hatte Ferrero-Chef Alessandro D'Este die Kekse im Rahmen eines Interviews mit der italienischen Tageszeitung "La Stampa" bereits im Oktober. 120 Millionen Euro habe man im Vorhinein in den Launch investiert und sich ein ordentliches Ziel gesetzt: 80 Millionen Euro Umsatz im Jahr und die Marktführung in Sachen Keksen in Italien, sagte D'Este im Interview. Das ist eine klare Keks-Kriegserklärung an den bisherigen Platzhirschen Barilla.

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In Deutschland sind die "Nutella Biscuits" bislang übrigens noch nicht im Handel erhältlich. Zwar munkelt man, dass es insbesondere an der deutsch-luxemburgischen Grenze Tests gegeben haben soll – das Computer-Magazin "Chip" will in Trier ein paar der begehrten Tüten erspäht haben –, doch eine flächendeckende Markteinführung gab es bislang noch nicht. Laut einigen Quellen könnte es allerdings schon im Dezember so weit sein.

Wer allerdings nicht an sich halten kann und die Teile unbedingt probieren muss, kann mal auf Ebay vorbeischauen. Da werden die Kekse auch in Deutschland bereits angeboten – allerdings mit einem ordentlichen Preisaufschlag, versteht sich.

Quellen: "La Stampa" / "Chip" / "Bild" / "Die Presse" / "Ebay"

jgs