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Umstruktierung: Ford-Chef Mark Fields muss gehen, Krisenprofi Jim Hackett kommt

Es ist laut geworden um Amerikas zweitgrößten Autobauer: Letzte Woche geriet Ford mit einem geplanten Stellenabbau in die Schlagzeilen, jetzt kommt die nächste Meldung von Seiten der Chefetage.

Ford-Chef Mark Fields

Nach Angaben der US-Zeitung "Forbes" wird CEO Mark Fields Autobauer Ford verlassen

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der amerikanische Autobauer Ford tausende Stellen in Nordamerika und Asien einstreichen wird. Die Meldung der amerikanischen Medien wurde mittlerweile vom Unternehmen bestätigt.

Neue Spekulationen folgten bereits kurz später: Wie das US-Wirtschaftsmagazin  "Forbes" berichtete, muss Ford-Chef Mark Fields seinen Posten räumen. Ford bestätigte die Berichte mittlerweile, formulierte aber diplomatischer, Fields gehe in den Ruhestand. Der Druck auf war zum Schluss sehr hoch: Seit er 2014 den Posten übernahm, fiel der Aktienkurs um 40 Prozent, auch der Quartalsgewinn war um mehr als ein Drittel gesunken.

Wer soll Ford nach Mark Fields leiten?

Mark Fields habe das Vertrauen von Chairman Bill Ford und dem restlichen Vorstand verloren, heißt es weiter. Das Unternehmen befindet sich in einem Ausnahmezustand, die Zahlen sind schlecht. Zur Rettung holt Ford jetzt einen Mann, der sich mit Krisen auskennt: James P. Hackett. 

Der 62-Jährige ist CEO von Smart Mobility, einem Tochterunternehmen von Ford und brachte vorher schon den Möbelhersteller Steelcase vom Kleinunternehmen zum Global Player. Hackett scheint sich zudem mit Krisen auszukennen und außerdem ein Multitalent zu sein: Bevor Hackett zum Autobauer wechselte, half er der Football-Mannschaft der University of Michigan aus einer langwährenden Misere. 

sve