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Erben und Verschenken: So kräftig kassiert der Staat bei Erbschaften mit

Auf Erbschaften und Schenkungen werden teilweise saftige Steuern erhoben. Es gibt aber für Verwandte recht hohe Freibeträge. Die stern-Grafik zeigt, wie viel der Staat aus dem Nachlass von Verstorbenen für sich einfordert.

Etwa 3,1 Billionen Euro werden bis 2024 in Deutschland vererbt. Wenn die Freibeträge abzogen sind, kassiert der Staat darauf Steuern - zuletzt rund 4,5 Milliarden Euro im Jahr. Die Freibeträge richten sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis, die fälligen Steuersätze variieren je nach Höhe der Erbschaft und Steuerklasse.

Beispielfall: Tod der Eltern

Erbt eine ledige und berufstätige Person (Steuerklasse I) 650.000 Euro aus dem Nachlass der verstorbenen Eltern, wird zunächst der Freibetrag von 400.000 Euro abgezogen. Es bleiben 250.000 Euro übrig, dieser Betrag wird mit 11 Prozent besteuert. Die zu zahlende Erbschaftssteuer beträgt in diesem Fall 27.500 Euro.

Die untenstehende Grafik zeigt eine Aufstellung der übrigen Freibeträge und Steuersätze:

 

 


stern / rös