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Nur noch zwei Tiere Reptilienliebe: Hoffnung auf Nachwuchs bei der seltensten Schildkröte der Welt

Nicht schön, aber selten: Jangtse-Riesenweichschildkröte
Nicht schön, aber selten: Jangtse-Riesenweichschildkröte
© Picture Alliance
Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung: All das macht und schwer zu schaffen. Aber es gibt auch die guten Nachrichten. Denn jede Woche erreichen uns Nachrichten in Sachen Klima und Nachhaltigkeit, die uns ein wenig aufatmen lassen. Und die wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Artenrettung

Das Schicksal der Jangtse-Riesenweichschildkröte schien besiegelt. Lange wusste man nur von einem einzigen lebenden Exemplar, einem Männchen. Nun wurde in einem See ein zweites entdeckt. Ein Weibchen. Die Jangste-Riesenweichschildkröte ist die größte Süßwasserschildkröte der Welt. Weil ihr Fleisch als Delikatesse gilt, wurde das Tier gejagt und fast ausgerottet. Das letzte lebende Exemplar, von dem man wusste, fristet sein Dasein in einem Zoo in China. Das letzte lebende Weibchen starb ausgerechnet bei dem Versuch, die Population zu erhalten, nämlich bei der künstlichen Befruchtung. Hoffnung schöpft die Forschung jetzt durch das im Dong-Mo-See in der Nähe von Hanoi lebende neue Weibchen. Aber auch die Vermutung, dass sich im See noch ein Männchen befinden könnte, führt dazu auf baldige Reptilienliebe und jede Menge Nachwuchs zu hoffen.

Modedesignerin Lakshmi Menon mit ihren selbstgeknüpften Matratzen
Modedesignerin Lakshmi Menon mit ihren selbstgeknüpften Matratzen
© Adobe Stock

Neue Matratzen aus Abfall

Not macht erfinderisch. Und im Fall der indischen Modedesignerin Lakshmi Menon auch kreativ. Als Matratzen auf dem Höhepunkt der Pandemie in Menons Heimat knapp wurden, fand sie eine Lösung, die hygienisch, günstig und umweltverträglich zugleich war. Aus den Stoffresten, die bei der Produktion von Schutzkleidung massenhaft anfielen, ließ sie Matratzen für Krankenhäuser knüpfen.


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