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Grüne Energie: Darauf sollten Sie beim Ökostrom achten

Ökostrom ist im Aufwind und eine gute Möglichkeit, Ihre individuelle Klimabilanz zu verbessern. Hier erfahren Sie, woran man einen guten Anbieter erkennt.

Saubere Energie aus Wind- und Wasserkraft ist in im Kommen – und das nicht erst seit Fukushima. Die Zahl der Ökostromkunden wächst mit beeindruckendem Schwung - auch wenn das Interesse nur wenige Monate nach dem Reaktorunglück in Fukushima wieder etwas nachgelassen hat.

Nach Angaben der in Bonn bezogen im Jahr 2009 bundesweit 2,6 Millionen private Haushalte umweltverträglich erzeugte Energie, einer aktuellen Umfrage der Zeitschrift Energie & Management zufolge ist diese Zahl inzwischen auf knapp 3,2 Millionen gestiegen.

Mitunter ist es sogar möglich, beim Wechsel in einen Ökostromtarif Geld zu sparen.

Doch was ist eigentlich - und worauf muss ich achten? stern.de gibt die wichtigsten Antworten.

Was versteht man unter Ökostrom?

Der Begriff wird sehr unterschiedlich gefasst. Einige verstehen darunter allein den aus erneuerbaren Energien. In Deutschland stammt Ökostrom hauptsächlich aus der Kraft von Wasser und Wind. Allerdings handelt es sich nicht um einen geschützten Begriff. Deshalb ist Ökostrom auch nicht gleich Ökostrom.

Der Strom aus der Steckdose zu Hause wird mit dem Wechsel zum Ökostromanbieter auch nicht gleich hundertprozentig "öko". Denn alle Versorger leiten ihren Strom – ob aus Wind- oder Wasserkraft, ob aus Atom- oder Kohlekraftwerken in einen "großen See" ein, erläutert die . Von dort werden alle Kunden gleichermaßen versorgt. Aber: Je mehr Ökostrom-Kraftwerke gebaut werden, desto umweltfreundlicher wird auch der Strom aus dem See.

Lohnt sich ein Wechsel zu Ökostrom?

Wer nur den finanziellen Vorteil im Blick hat, sollte sich einen Wechsel zum Ökostrom-Anbieter genau durchrechnen. Hier bieten sich Vergleichsrechner im Internet wie toptarif.de. Aus ökologischer Sicht lohnt sich ein Wechsel immer. Aber auch hier kommt es auf die Wahl des richtigen Anbieters an. Und: Wie bei konventionellem Strom lohnt sich auch beim Ökostrom ein genauer Preisvergleich.

Worauf muss ich beim Wechsel achten?

Das Zertifikat ist ein erster Anhaltspunkt. Doch Vorsicht: Nicht alle Zertifikate geben dem Kunden gleichermaßen Sicherheit, dass es sich wirklich um umweltverträglich erzeugten Strom handelt. Denn nicht selten setzen die Betreiber auf diese Strategie: Strom aus seiner Wasserkraft vermarktet der Anbieter lukrativ als Ökostrom, während er anderswo beispielsweise Kohle- oder Atomkraftwerke betreibt. Verbraucherschützer sprechen in diesem Fall von Etikettenschwindel und empfehlen deshalb, nur zu reinen Ökostromanbietern zu wechseln. Die Stiftung Warentest rät zu Anbietern, die in erneuerbare Energien investieren: "Solche Ökostromtarife haben einen direkten Umweltnutzen, weil durch den Bezug konventioneller Strom vom Markt verdrängt wird."

Was steckt hinter "Grüner Strom-Label"?

Von außen betrachtet ist es für den Verbraucher oft schwer zu erkennen: Woher kommt mein Strom – und investiert mein Lieferant nicht möglicherweise anderswo in Atomstrom? Verbraucherschützer empfehlen deshalb, einen Anbieter mit dem "Grüner Strom Label" oder dem Label "ok-power" zu wählen.

Der Verein Grüner Strom Label e.V. geht auf eine Initiative von Eurosolar sowie Umwelt- und Verbraucherverbänden (Nabu, BUND, Die Verbraucherinitiative e.V.) zurück. Für das Label verpflichten sich die Energieversorger, einen festgelegten Teil der Kundengelder in neue regenerative Stromerzeugungsanlagen zu investieren – in der Regel mindestens 1 Cent je verkaufter Kilowattstunde.

Es werden das Grüne Strom Label in Silber und in Gold vergeben. Bei Letzterem kann der Kunde sicher sein, dass sein Strom zu 100 Prozent aus regenerativen Energien kommt.

Was muss ich bei "ok-power" beachten?

Das "ok-power"-Siegel vergibt die Energie-Vision e.V., gegründet von WWF, Öko-Institut und Verbraucherzentrale NRW. Es ist etwas unübersichtlicher für den Kunden, denn es gibt drei verschiedene Modelle: Beim Händlermodell darf der Strom zu maximal 50 Prozent aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung kommen. Mindestens ein Drittel des Stroms muss aus Anlagen kommen, die nicht älter sind als sechs Jahre. Ein weiteres Drittel des Stroms muss aus Anlagen kommen, die nicht älter als zwölf Jahre sind.

Alternativ gibt es das Fondsmodell: Dabei erhält der Kunde Strom aus erneuerbaren Energien. Mit einem Teil des Strompreises muss er neue regenerative Erzeugungsanlagen unterstützen. Darunter fallen nur solche Kraftwerke, die ihren Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ins Netz einspeisen, bei denen die EEG-Vergütung jedoch nicht zu einer Wirtschaftlichkeit führt. Neu ist das Initiierungsmodell: Der Ökostromanbieter beliefert den Kunden mit Strom aus erneuerbaren Energien, es darf aber auch maximal 50 Prozent Strom aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung stammen. Darüber hinaus muss der Anbieter den Bau von neuen regenerativen Erzeugungsanlagen initiieren und darf dafür bestehende gesetzliche Förderregelungen in Anspruch nehmen.

Wie sicher sind TÜV-Zertifikate?

Hier kann der Kunde schnell die Übersicht verlieren, denn jeder TÜV in Deutschland vergibt seine eigenen Zertifikate. Und damit gibt es große Qualitätsunterschiede, erläutert Daniel Dodt von Toptarif. Denn die Zertifizierung erfolgt nicht nach einem einheitlichen Kriterienkatalog. Stiftung Warentest kritisiert insbesondere, dass die TÜV-Prüfer mitunter selbst nur Nebensächlichkeiten zertifizieren – beispielsweise gibt es die Siegel schon, wenn eine Preisgarantie eingehalten wird. Auf der anderen Seite lassen sich manche Anbieter aber auch auf sehr strenge Ziele und Anforderungen verpflichten.

Warum besser keine RECS-Zertifikate?

Das Renewable Energy Certifikate System (RECS) will nach eigenen Angaben die Produktion von "grünem Strom" fördern. Doch Verbraucherschützer sehen darin eher einen klugen Trick der Branche und raten ab. Denn ein Anbieter kann damit seinen konventionell erzeugten Strom ganz legal als Ökostrom umetikettieren. Und das geht so: Jeder, der Strom aus regenerativen Energien produziert, bekommt für jede erzeugte Einheit ein RECS-Zertifikat. Ein Anbieter mit Kohle- oder Atomstrom kann diese Zertifikate kaufen – und diesen konventionellen Strom dann als Ökostrom weitervermarkten. Ein weiterer Haken: Das RECS-Zertifikat stellt keinerlei Anforderungen an die Anlagen, aus denen der Strom aus erneuerbaren Energien kommt.

tav/DPA

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?