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Lays-Chips: Milliardenkonzern klagt Kleinbauern in den Ruin - weil sie die falschen Kartoffeln pflanzen

Um seine bekannten Kartoffel-Chips immer gleich knusprig zu bekommen, nimmt die Firma Lays einiges auf sich. Nun hat sie deshalb vier Kleinbauern aus Indien verklagt – und dürfte damit zu weit gegangen sein.

Indien: Wegen Kartoffelchips – Pepsico droht Kleinbauern mit Klage

Die Firma Lays hat vier Kleinbauern aus Indien verklagt, weil sie angeblich eine vom Konzern patentierte Kartoffelsorte illegal angebaut haben sollen

Getty Images

Knusprig, salzig, lecker: Lays-Chips sind weltweit beliebt, vor allem in der englischen Heimat schwören die Kunden auf den Kartoffel-Snack. Damit die Chips immer den gleichen Geschmack haben, nutzt der Konzern sogar eine eigene Kartoffel-Sorte. Und hätte deshalb fast vier Kleinbauern in den Ruin getrieben.

116.000 Pfund, etwa 132.000 Euro, wollte Lays-Mutterkonzern Pepsico vor Gericht von jedem der indischen Bauern einklagen. In Indien eine existenzzerstörend hohe Summe. Der Vorwurf: Sie hatten die von Lays genutzte Kartoffelsorte angepflanzt und verkauft – und das darf in Indien nur Pepsico. Wer die Kartoffeln anpflanzen will, muss bei dem Konzern anfragen, erhält entsprechende Samen und muss die Ernte an das Unternehmen zurück verkaufen.

Indien: Pepsico sieht sich im Recht

"Pepsico ist Indiens größter Kartoffel-Käufer und eine der ersten Firmen, die mit Bauern zusammenarbeitet, um eine bestimmte Art Kartoffeln anzubauen", erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Man arbeite dazu mit Hunderten Bauern. Die Beklagten dagegen hätten die Knollen illegalerweise angepflanzt. "Dagegen gehen wir vor."

Doch der Konzern scheint nicht mit dem Ausmaß des Widerstands gegen die Entscheidung gerechnet zu haben. "Es ist eine Frage von Indiens Souveränität bei Samen, bei Nahrung und als Land", erklärte einer der Anwälte der Bauern gegenüber dem "Guardian". "Es sorgt für Angst bei den Landwirten."

"Pepsico wird merken, dass sie einen Fehler begehen"

Tatsächlich hatten sich schnell Landwirtschaftsverbände und Gewerkschaften hinter den Bauern versammelt. Obwohl der Konzern seine geltenden Rechte umsetzt, nennt Ambubhai Patel Pepsicos Klage "Belästigung". Er steht einem der Bauernverbände als Vizepräsident vor, ist auch mit dem indischen Regierungschef verknüpft. Mehr als 190 Bauern und Verbände hatten der Regierung bereits in einem Brief ihren Unmut ausgedrückt.

Man werde kämpfen, sagte Aktivist Kapil Shah "CNN". "Egal wie groß der Konzern ist. Pepsico wird schon merken, dass sie hier einen Fehler begehen." Der Konzern scheint den Gegenwind zu spüren. Man sehe die Klage als "letztes Mittel", erklärte ein Sprecher "CNN". In der ersten Anhörung machte der Konzern klar, dass er die Verfahren "freundschaftlich" zu klären gedenke.

Quellen: Guardian, CNN, Business Insider, News 18, India Today 

Verbraucher-Abstimmung: Chipsletten sind die "Mogelpackung des Jahres"
September 2018: Lorenz Snack-World hat die Füllmenge seiner Chipsletten drastisch reduziert - von 170 Gramm auf 100 Gramm. Damit dies nicht so auffällt, griff man zu einem ganz besonderen Trick: Die Röhrenchips wurden in Umfang und Gewicht geschrumpft (1,6 statt 2 Gramm) sowie die Verpackung leicht geändert. Da der Preis im Laden nur geringfügig reduziert wurde oder sogar gleich blieb, beträgt die Preiserhöhung laut Verbraucherzentrale Hamburg 50 bis 70 Prozent.

1. Platz (mit 59% der Stimmen): Chipsletten von Lorenz Snack-World

Um die Reduzierung der Füllmenge von 170 Gramm auf 100 Gramm zu verschleiern, wurden die Röhrenchips in Umfang und Gewicht geschrumpft (1,6 statt 2 Gramm), die Verpackungshöhe aber fast gleich belassen (20,5 statt 22 cm). Da der Preis im Laden nur geringfügig reduziert wurde oder sogar gleich blieb, beträgt die Preiserhöhung laut Verbraucherzentrale Hamburg 50 bis 70 Prozent. Lorenz Snack World begründet die Schrumpfkur mit der Überarbeitung der Verpackung, die sich nun besser recyceln ließe.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(