Bundesagentur für Arbeit Gewinnprognose bleibt bei 6,5 Milliarden Euro


Die Bundesagentur für Arbeit bleibt bei Gewinnprognose für dieses Jahr. So wird ein Überschuss von bis zu 6,5 Milliarden Euro erwartet. Peter Ramsauer, Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, fordert deshalb Beitragssenkungen.

Trotz der Entspannung auf dem Arbeitsmarkt rechnet die Bundesagentur für Arbeit (BA) vorerst nicht mit einem höheren Gewinn als bisher. Nach wie vor werde ein Überschuss am Ende des Jahres zwischen 6,0 und 6,5 Milliarden Euro erwartet, teilte die Nürnberger Behörde mit. Einem Bericht des "Handelsblattes", wonach BA-Chef Frank Weise inzwischen von einem Gewinn in Höhe von rund acht Milliarden Euro ausgeht, widersprach die Bundesagentur: "Die BA weist diese Aussage ausdrücklich zurück."

Zuvor hatte der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, auf den Zeitungsbericht hin bereits Beitragssenkungen gefordert. "Bei einem Überschuss in der Größenordnung von acht Milliarden Euro ist eine Beitragssenkung auf mindestens 3,5 Prozent dauerhaft und problemlos zu finanzieren", erklärte Ramsauer. Unter Berufung auf BA-Kreise berichtete das Blatt, mit einem diesjährigen höheren Gewinn und dem Überschuss aus dem Vorjahr von 11,2 Milliarden Euro blieben der Behörde damit Ende 2007 unter dem Strich gut 19 Milliarden Euro. Grund für die Entwicklung sei die anhaltende Erholung auf dem Arbeitsmarkt wegen der robusten Konjunktur.

AP AP

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