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Gehaltsvergleich: Spitzenverdiener leben in Frankfurt

Laut einer Umfrage leben Spitzenverdiener in Frankfurt: Je nach Position liegt das durchschnittliche Bruttojahresgehalt der Frankfurter zwischen 30.000 und 112.000 Euro.

Je nach Position liegt das durchschnittliche Bruttojahresgehalt der Frankfurter zwischen 32.414 und 111.147 Euro. Nach einer Erhebung des Karriereportals jobpilot.de freuen sich Angestellte über üppige Gehälter von 43.082, Projektleiter von 57.556, Abteilungsleiter von 71.314 und Bereichsleiter von 84.408 Euro auf ihrer Jahresabrechnung. Lediglich Berufseinsteiger und Geschäftsführer erhalten in München mit 33.396 und 114.890 Euro höhere Ausgleichszahlungen pro Jahr.

In allen anderen Positionen belegen die Bewohner der bayrischen Hauptstadt den zweiten Platz: Angestellte beziehen jährlich 43.048, Projektleiter 56.705, Abteilungsleiter 69.152 und Bereichsleiter 79.454 Euro. Das Mittelfeld bildet Düsseldorf, gefolgt von Hamburg und Köln.

Erfolgreiche Gehaltsverhandlung entscheidend

Im unteren Bereich liegt dann die Hauptstadt: Außer bei Geschäftsführern, die mit 111.936 Euro Rang drei belegen, befinden sich in Berlin alle anderen Positionen abgeschlagen auf Platz sechs. Die stärksten Abstriche müssen Leipziger Berufseinsteiger mit 24.190, Angestellte mit 32.863, Projektleiter mit 42.510, Abteilungsleiter mit 54.961, Bereichsleiter mit 65.742 und Geschäftsführer mit 101.665 Euro hinnehmen.

Arbeitnehmer aus Berlin müssen jedoch nicht gleich nach München umziehen, wenn sie mehr verdienen wollen. Erfolgreiche Gehaltsgespräche erfordern aber eine gezielte Vorbereitung. Die Erwartungshaltung der Firmen beschreibt Holger Lietz, Vice President beim Karriereportal jobpilot: "Um eine Gehaltserhöhung zu bekommen, müssen Mitarbeiter über Vergleichszahlen ihrer jeweiligen Branche, ihrer Position und ihrer Region genau informiert sein." Laut einer aktuellen jobpilot-Umfrage unter 544 Unternehmen verschiedener Branchen erwarten 43 Prozent von ihren Mitarbeitern, dass sie konkrete Vorstellungen haben, nur knapp ein Drittel der Unternehmen bieten von sich aus eine Gehaltserhöhung an.