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Infografik: In diesen europäischen Ländern sind die Dienstverträge am häufigsten befristet

Auch in Deutschland sind Arbeitsplätze weniger sicher als noch vor ein paar Jahren oder gar Jahrzehnten. Der Trend ging immer stärker zum befristeten Arbeitsvertrag. Die Zahl der befristeten Verträge ist seit 2007 aber wieder zurückgegangen.

Befristete Dienstverträge sind überall in Europa ein großes Problem. Am stärksten ist Spanien betroffen.

Befristete Dienstverträge sind überall in Europa ein großes Problem. Am stärksten ist Spanien betroffen.

Viele Berufseinsteiger können ein Lied davon singen: Befristete Arbeitsverträge. Manche unterschreiben für ein Jahr, andere für zwei, viele hoffen auf eine unbefristete Anstellung im Anschluss. Die gute Nachricht: Seit 2007 ist die Zahl laut OECD leicht zurückgegangen.

Spanien - das Land mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit - ist auch das Land mit dem höchsten Anteil von befristeten Verträgen.

Spanien - das Land mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit - ist auch das Land mit dem höchsten Anteil von befristeten Verträgen.

In Deutschland sind heute 13,2 Prozent der Arbeitsverträge von Arbeitnehmern zwischen 15 und 64 Jahren befristet. Damit liegt der Wert hierzulande unter dem Durchschnittswert der EU mit 14,4 Prozent – aber über dem Durchschnittswert der OECD-Länder, wie die Grafik von Statista zeigt. Einen der höchsten Werte des Gesamtvergleichs weist Spanien mit 25,2 Prozent auf. Mit großem Abstand folgen Frankreich und Schweden mit 16,7 und 16.6 Prozent. Einen niedrigeren Anteil gibt es unter russischen Arbeitnehmer mit 9 und britischen mit 6,1 Prozent.

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