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Kategorie Aufsteiger: Hotelreservierung per Mausklick

Jeden Monat suchen etwa 750.000 Menschen beim Onlineportal hotel.de nach einer Übernachtungsadresse. Besonders Firmenkunden wissen den direkten Zugriff auf die Reservierungssysteme - samt Sonderkonditionen - großer Hotelketten zu schätzen.

"Mit unserem kostenlosen weltweiten Reservierungsservice kann man rund 180.000 Hotels zu sehr günstigen Preisen online buchen", erklärt Vorstand Dr. Heinz Raufer das Geschäftsmodell der hotel.de AG. Klare Preisvorteile und der rasche, unkomplizierte Marktüberblick locken jeden Monat rund 750.000 Kunden auf die Internetseite des Unternehmens Tendenz stark steigend. Allein im letzten Quartal hat sich der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zum vorherigen Quartal verdoppelt.

Firmenkunden vorne

Vor allem Firmenkunden nutzen hotel.de. Im Durchschnitt rechnet man, dass ein Unternehmen rund ein Drittel der Übernachtungskosten für die interne Verwaltung des Hotelaufenthaltes zusätzlich aufbringen muss. "Die ordnungsgemäße Rechnungsstellung beispielsweise ist bei Dienstreisen oft ein Riesenproblem", so Heinz Raufer. "Ein größeres Unternehmen mit vielen Buchungen hat durch falsch ausgewiesene Rechnungen schnell erhebliche Kosten."

Mit hotel.de sparen die Unternehmen hier viel Geld. Sie können Profile mit den Sonderwünschen ihrer verschiedenen Mitarbeiter und den korrekten Rechnungsdaten anlegen und vermeiden so viel Verwaltungsaufwand. Außerdem können die Firmen direkt in die Reservierungssysteme der großen Hotelketten einbuchen - ein einzigartiger Service. "Dadurch hat der Kunde einen sehr guten Überblick über Sonderkonditionen und die tatsächliche Verfügbarkeit der Zimmer", erklärt Heinz Raufer. "Das ist beispielsweise zu Messezeiten wichtig, wenn Zimmer manchmal knapp werden können."

Kunden können fast 30 Prozent einsparen

Auch die Hotels profitieren von dem Reservierungsservice. Die im Branchenvergleich niedrigen Provisionen senken die Vertriebskosten und diese Ersparnis wird in Form von Rabatten an hotel.de weitergegeben. "Allein dadurch können alle Kunden rund 30 bis 40 Prozent der üblichen Übernachtungskosten einsparen", so Heinz Raufer.

Bei der Gründung des Unternehmens im Jahr 2001 war die Interneteuphorie bereits Vergangenheit und das achtköpfige Gründungsteam musste hotel.de privat finanzieren. "Wir hatten von Anfang an ein sehr schmales Budget und das wirkt bis heute nach, denn wir gelten in der Branche als geizig", schmunzelt Heinz Raufer. "Dabei hatten wir aber den großen Vorteil, dass wir uns nicht ständig vor irgendwelchen Kontrollgremien verantworten mussten, sondern uns auf unsere eigentliche Arbeit konzentrieren konnten."

Niedrige Mitarbeiterfluktuation

Inzwischen beschäftigen die erfolgreichen Gründer 329 hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Je größer man wird, desto wichtiger wird das Team für den Erfolg", findet Heinz Raufer. Eine offene Firmenkultur, flache Hierarchien und ein fairer Umgang miteinander sorgen bei der hotel.de AG für zufriedenes Personal und halten die Fluktuationsraten niedrig.

"Wir wollen jetzt Marktführer in Europa werden und langfristig auch nach Asien und in die USA expandieren", erklärt der Unternehmer. "Erstaunlicherweise gibt es auch auf dem ausländischen Markt bislang keinen Mitbewerber, der eine vergleichbare Möglichkeit anbietet, sich direkt in die Systeme der Hotels einzubuchen." Außerdem ist eine Ausweitung des Angebotes auf Flugbuchungen und andere Reisebausteine geplant.

Auch kleine Hotels profitieren

Der klare Erfolgskurs von hotel.de, die Möglichkeit, auch kleinen Hotels eine Marketingplattform zu bieten und die Aussicht auf weitere Arbeitsplätze, brachten dem dynamischen Unternehmen die Nominierung für den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Aufsteiger ein. "Wir sind wirklich begeistert", so Heinz Raufer. "Das ist eine Riesenmotivation für das gesamte Team. Dieser Preis ist die nationale Spitze und inzwischen sehr bekannt. Die Nominierung erhöht unsere Reputation und ist ein wertvolles Marketing für uns."

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