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Vorstellungsgespräch: Nicht alle Fragen sollten gestellt werden

Ein Vorstellungsgespräch dient dem gegenseitigen Abklopfen. Deswegen sollten Bewerber Themen wie Altersvorsorge, Urlaubs- und Leistungsansprüche beim ersten Gespräch nicht von sich aus ansprechen.

Bewerber sollten das letzte Drittel eines Vorstellungsgesprächs aktiv nutzen, um durch Nachfragen und Statements Interesse an Job und Unternehmen zu signalisieren. Das empfiehlt das Magazin "karriere" in seiner aktuellen Ausgabe. Die Aufforderung "Haben Sie noch Fragen?" ist das Stichwort für den Bewerber, um sich von Mitbewerbern abzusetzen. "Nutzen Sie die Chance, ein kurzes Resümee zu ziehen und zu zeigen: 'Ich habe den Job verstanden'", rät Bewerbungsberater Gerhard Winkler. Engagement und Interesse am zukünftigen Arbeitgeber und Arbeitsplatz demonstriert man am besten mit Fragen wie "Welche Entwicklungsmöglichkeiten bietet der Job?", "Was werden die wichtigsten Aufgaben der nächsten Zeit sein?" Kein Zeichen von Schwäche ist es, sich während des Gesprächs Notizen zu machen. Der Block darf auch als Spickzettel fungieren für Themen, die der Bewerber ansprechen möchte.

Themen wie Altersvorsorge, Urlaubs- und Leistungsansprüche sollten Bewerber dagegen beim ersten Date mit dem Arbeitgeber nicht von sich aus ansprechen. Auch Fragen nach leicht recherchierbaren Basics zum Unternehmen, wie Firmenorganisation oder -geschichte, kommen bei Personalverantwortlichen nicht gut an. Sie zeigen: Der Jobinteressent hat sich nicht ausreichend mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und sich nicht gut genug informiert.

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