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Autohersteller: Rabattschlacht auf Rädern

Auf dem amerikanischen Automarkt herrscht der Rabattkrieg. Ohne teure Zugaben und riesige Werbekampagnen ist der Absatz trotz erstarkender Wirtschaft und niedrigen Zinsen schwer zu steigern.

Die deutschen Autohersteller BMW, Porsche, Mercedes-Benz und Audi konnten im amerikanischen Markt im Mai zulegen, doch gab es bei Volkswagen einen deutlichen Rückschlag. DaimlerChryslers US-Teil Chrysler hatte wegen brutaler Preiskämpfe mit General Motors und Ford schwer zu kämpfen und verkaufte drei Prozent weniger Autos. Wegen der Entwicklung wird Chrysler im zweiten Quartal einen operativen Verlust von rund einer Milliarde Euro schreiben.

Der US-Markt befinde sich mitten in einem extremen Rabattkrieg, sagte Chrysler-Verkaufschef Gary Dilts. Chrysler hatte vor wenigen Tagen eine neue 100-Millionen-Dollar-Werbekampagne für den Sommer und die Beibehaltung seiner kostspieligen Verkaufshilfen angekündigt. Auch General Motors und Ford haben ihre Discounts und riesigen Absatzhilfen für die Kunden verlängert. Dilts hofft jedoch für den Sommer auf eine Marktbelebung. Er verwies auf steigendes Vertrauen der Verbraucher, die jüngsten US-Steuersenkungen und die niedrigsten Zinsen aller Zeiten.

Chrysler zieht den Konzern mit runter

Der Chrysler Pkw-Absatz fiel im Mai im heimischen Markt gegenüber dem entsprechenden Abschnitt des Vorjahres um fünf Prozent und der Absatz der Pickups, Minivans und Geländewagen um drei Prozent. Chrysler verkaufte seit Jahresbeginn in den USA 906.274 Autos verkauft oder sechs Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Im Mai wurden 217.411 Fahrzeuge abgesetzt. Mit dem Milliarden-Quartalsminus sei bei Chrysler auch das operative Ergebnisziel 2003 von zwei Milliarden Dollar nicht mehr haltbar, hieß es weiter. Es werde nur noch ein leicht positiver Betrag erwartet. Auch der gesamte DaimlerChrysler-Konzern musste seine Ergebnisprognose aus dem laufenden Geschäft für 2003 von 5,8 Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro senken.

Das Beetle-Cabriolet ist gefragt

Bei der VW of America fiel der US-Absatz im Mai gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 13 Prozent auf 27 941 Autos. Der Beetle-Absatz stieg dank des neuen Beetle-Cabriolets um 23,2 Prozent. Es gab deutliche Rückschläge beim Passat und beim Jetta. Die US- Tochter der Wolfsburger hat in den ersten fünf Monaten 120.150 Autos verkauft, ein Minus von 12,5 Prozent. Audi erhöhte den Mai-Absatz um 1,9 Prozent auf 7857 Autos, wobei der A4 deutlich zulegte. Die Audi of America hat seit Jahresbeginn 33 080 Autos untergebracht, ein Minus von 5,2 Prozent.

Positiv für Porsche ist ihr Geländewagen

Bei Porsche wirkte sich der neue Cayenne-Geländewagen sehr positiv auf den Absatz aus. Die Gesamtauslieferungen stiegen im Mai im US-Markt um 34 Prozent auf 3008 Autos, wobei 1388 Cayennes verkauft wurden. Dagegen fiel der Boxster- und der 911er-Absatz deutlich. Die Porsche Cars North America hat in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 10 504 (Vorjahr: 9293) Autos verkauft.

Die Mercedes-Benz USA verkauft im Mai 19.167 Autos, plus sechs Prozent. Damit hat die für den Mercedes-Verkauf in den USA zuständige DaimlerChrysler-Tochter im Januar-Mai-Abschnitt einen Rekordabsatz von 88.655 Autos verbucht, plus 2,2 Prozent. Der E-Klasse-Absatz hat sich im Mai verdoppelt.

Die BMW Group lieferte in den USA im Mai insgesamt 25 765 Autos aus oder neun Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die amerikanische BMW-Tochter hat seit Jahresbeginn 112.278 Autos verkauft, ein Plus von zehn Prozent.

GM legt vier Prozent zu

Der weltgrößte Autokonzern General Motors legte im Mai in den USA um vier Prozent auf 435.495 Autos zu. Bei Ford gab es im Mai einen Verkaufsrückgang von 0,7 Prozent auf 327.666 Autos, wobei auch Jaguar, Land Rover und Volvo eingeschlossen waren. Der Mai-Absatz der Gesamtbranche war nach Darstellung von Ford-Verkaufschef Jim O’Connor besser als allgemein erwartet. "Es haben im Mai rund 1,6 Millionen Kunden einen neuen Pkw oder Truck gekauft", betonte er.

Allerdings haben die meisten japanischen, südkoreanischen und europäischen Autoanbieter mit viel geringeren Discounts im Mai besser abgeschnitten als GM, Ford und Chrysler und nahmen ihnen weitere Marktanteile ab.

DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.