HOME

Bahn-Streik: Lokführer wollen S-Bahnen bestreiken

Jetzt also doch. Die geplanten Streiks im Güterverkehr hatte das Nürnberger Arbeitsgericht der Lokführergewerkschaft untersagt. Nun greift die GDL zu anderen Mitteln: In Hamburg und Berlin sollen die S-Bahnen lahm gelegt werden.

Pendler in Berlin und Hamburg müssen mit massiven Behinderungen im Berufsverkehr rechnen: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) rief das Fahrpersonal der dortigen S-Bahnen für die Zeit von acht bis zehn Uhr zum Streik auf. Zunächst hatte die GDL für Donnerstag Streiks im Güterverkehr geplant. Das Arbeitsgericht Nürnberg untersagte jedoch per einstweilige Verfügung bundesweite Arbeitsniederlegungen im Güter- und Fernverkehr.

Streik soll zwischen acht und zehn Uhr stattfinden

Mit den Streiks in Berlin und Hamburg wolle man dem Vorstand der Deutschen Bahn nochmals verdeutlichen, dass man ein verhandlungsfähiges Angebot erwarte, erklärte der GDL-Bundesvorsitzende Manfred Schell. "Statt sich mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen, verklagt er uns lieber. Dies hat der heutige Tag einmal mehr bewiesen", sagte er. Die GDL geht davon aus, dass sich mehrere hundert Lokomotivführer in beiden Unternehmen an diesem Streik beteiligen. Mit dem Aufruf wich die GDL von früheren Aussagen ab, wonach Ausstände 24 Stunden im Voraus angekündigt würden.

Auf Antrag der Bahn-Töchter Railion und Fernverkehr hatte das Nürnberger Arbeitsgericht zuvor eine einstweilige Verfügung erlassen, mit der es einen bundesweiten Streik bis zum 30. September untersagte. Gegen die einstweilige Verfügung hat die GDL Widerspruch eingelegt, über den das Gericht am Freitag entscheiden soll. Egal wie das Urteil am Freitag ausfallen wird, die Gewerkschaft kündigte an, dass sie im Güterverkehr bis Sonntag nicht streiken.

Gewerkschaft hält Verbot für verfassungswidrig

Auvh eine weitere von der DB Regio beantragte Gerichtsentscheidung über Streiks im Nahverkehr fiel zugunsten der Bahn aus: Das Arbeitsgericht Chemnitz hat Streiks bei der DB Regio untersagt. Eine entsprechende Entscheidung sei der Deutschen Bahn am Mittwochabend mitgeteilt worden, sagte Bahn-Sprecher Uwe Herz. Zur DB Regio zählt der Nahverkehr mit Ausnahme der S-Bahnen in Berlin und Hamburg, die am Donnerstagmorgen bestreikt werden sollen.

GDL-Chef Manfred Schell erklärte, dass die Gewerkschaft das Streikverbot grundsätzlich für verfassungswidrig halte. Sollte das Gericht dieses aufrechterhalten, werde die GDL umgehend in Berufung beim Landesarbeitsgericht gehen. Nötigenfalls werde auch das Bundesverfassungsgericht angerufen.

Schell äußerte sich erneut positiv zur Einsetzung eines unabhängigen Vermittlers, "der die Wogen etwas glättet", so dass es endlich zu Verhandlungen kommen könne. Die Deutsche Bahn AG hofft, dass bereits am Donnerstag die Verhandlungen mit Hilfe eines Mediators fortgesetzt werden. Personalvorstand Margret Suckale deutete die Möglichkeit weiterer Zugeständnisse an. Zur Debatte stünden die Entgeltstruktur und Entwicklungsmöglichkeiten für die Lokführer. Eine Einigung sei aber nur über Verhandlungen zu erzielen.

Gabriel hat Verständnis für Lohnforderungen

Die Bundesregierung appellierte unterdessen eindringlich an Bahn-Vorstand und GDL, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg wies auf die Gefahren eines Arbeitskampfes für die Volkswirtschaft hin. Beide Seiten sollten bedenken, dass der Konflikt neben den Beschäftigten auch Fahrgäste und Wirtschaft betreffe. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zeigte hingegen als erstes Mitglied der Bundesregierung Verständnis für die Lohnforderungen der GDL. "Es ist nicht korrekt, wenn so ein Lokführer, der wirklich viel Verantwortung trägt, 1.500 Euro netto bekommt", sagte er in einem stern-Interview.

Mirjam Mohr/DPA / DPA
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.