HOME

Manipulationsvorwurf: Führungskräfte der Deutschen Post sollen Mitarbeiterbefragung gefälscht haben

Die Deutsche Post muss sich mit Manipulationsvorwürfen auseinandersetzen. Leitende Angestellte sollen bei der Mitarbeiterbefragung selbst Fragebögen ausgefüllt haben, um bessere Ergebnisse zu bekommen. Das Unternehmen hat eingeräumt, dass es zu "Auffälligkeiten" gekommen sei.

Mitarbeiter der Post

Bei der Deutschen Post soll es zu Manipulation bei der Mitarbeiterbefragung gekommen sein (Symbolbild).

Picture Alliance

Bei der Mitarbeiterbefragung der Deutschen Post soll es zu Manipulationen gekommen sein, berichtet der "Businessinsider". So sollen Führungskräfte des ehemaligen Staatskonzerns Fragebögen selbst ausgefüllt haben. Laut der Recherchen habe eine leitende Angestellte aus Bremen die Befragungsunterlagen von dauerhaft krank geschriebenen Kollegen einfach selbst ausgefüllt, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Zu ähnlichen Vorfällen soll es auch in Nordhessen gekommen sein. Insgesamt habe es rund 1000 frisierte Fragebögen gegeben.

Offenbar hat die Post bereits Konsequenzen aus der Befragung gezogen und mehrere Führungskräfte beurlaubt. Ob es zu Kündigungen gekommen ist, ist nicht bekannt. 

Jim Green findet ein Überraschung in der Post: Eine Postkarte an seine Eltern aus dem Jahr 1991

Deutsche Post räumt "Auffälligkeiten" ein

Auf Nachfrage des "Businessinsider" räumte ein Sprecher der Deutschen Post Unregelmäßigkeiten ein: "Im Rahmen routinemäßiger Prüfungen der Plausibilität von Rückmeldungen wurden durch den beauftragten Dienstleister (…) erstmals in einzelnen Niederlassungen in Deutschland Auffälligkeiten bei einigen Antwortbögen festgestellt." Laut der Post seien diese Fragebögen nicht in die Auswertung aufgenommen worden. Insgesamt liege der Anteil dieser Fragebögen im "geringen einstelligen Prozentbereich", so dass "ein repräsentatives und aussagefähiges Ergebnis für die Befragung 2019" dennoch möglich sei. Die Post prüfe nun, inwieweit solche Eingriffe vermieden werden können. Noch liegen die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung 2019 nur intern vor, sie sollen aber im Geschäftsbericht im Frühjahr veröffentlicht werden.

Regelmäßige Mitarbeiterbefragungen sind in den großen Unternehmen in Deutschland Alltag. Mindestens einmal im Jahr werden Angestellte über die eigene Arbeit und die Sicht auf das Unternehmen befragt. "Umfragen sind ein ideales Frühwarnsystem, wenn Arbeitsabläufe haken oder Führungskräfte nicht motivieren", sagte Mandy Rehmann von Kienbaum zum "Handelsblatt".

Quelle: Businessinsider

kg
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.