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Mehr Umsatz, weniger Gewinn: Hornbach kämpft sich ins Netz

Schuhe, Klamotten, Möbel: Der Online-Einkauf boomt. Nur Deutschlands Baumärkte waren lange zögerlich, wenn es um Digitalisierung ging. Trotz schrumpfendem Gewinn will Hornbach im Netz wachsen - und setzt sich an die Spitze der Baumärkte im Internet.

Hornbach: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

Hornbach legt beim Umsatz zu - und muss beim Gewinn herbe Verluste wegstecken.

Der milde Herbst hatte den Baumarktkonzern Hornbach zu Rabatten auf sein Wintersortiment gezwungen - im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Konzern nun weniger Gewinn gemacht. Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Jahr davor um knapp 17 Prozent auf 138 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Der Umsatz legte um 5,1 Prozent auf 3,76 Milliarden Euro zu.

Hauptgründe für den Gewinnrückgang waren laut Konzern ein schwaches drittes Quartal von September bis Ende November sowie außerplanmäßige Abschreibungen im vierten Quartal.

Hornbach will Online wachsen

Ein wichtiger Wachstumsbereich soll künftig der Online-Handel bei Hornbach werden. Bislang tut sich das Unternehmen wie auch andere Marktteilnehmer schwer mit dem Verkauf übers Internet. Konzernchef Albrecht Hornbach kündigte bei der Bilanzvorlage weitere Investitionen ins Online-Geschäft an. "Von diesem Kurs lassen wir uns auch nicht wegen eines schlechten Quartals oder nicht planbarer Jahresabschlusseffekte abbringen", hieß es bei Hornbach. Für die Zukunft setzt der Konzern verstärkt auf die Digitalisierung seines Geschäfts. Das kostet Geld: Allein im vergangenen Jahr hat Hornbach fast 50 Millionen in dieses Geschäftsmodell investiert, seit 2010 wurde dafür ein dreistelliger Millionenbetrag aufgewendet.

Keine allzu überraschenden Investitionen, denn die Zuwächse für Baumärkte im Internet sind enorm. Der Handelsverbands Heimwerken, Bauen und Garten schätzt, dass 2015 das Selbstbau-Segment um 10,5 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro gewachsen sei. Laut dem Internetportal "Internetworld" erzielten die Baumärkte 12,5 Prozent ihres Gesamtumsatzes 2015 im Netz. In diesem Jahr soll das Segment um acht Prozent wachsen. Zum Vergleich: Der Baumarkthandel erwartet in den Filialen ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent.  

Baumärkte werden digital

Die meisten Baumärkte in Deutschland setzen auf das sogenannte Multichannel-System: Kunden können im Netz Artikel kaufen und in einer Baumarkt-Filiale abholen. Auch Hornbach verfolgt diesen Ansatz. Besonders sperrige Gegenstände können auch nach Hause geliefert werden, schreibt "Internetworld".  Insgesamt sei Hornbach schon deutlich weiter als Wettbewerber: Kostenloses Wlan in den Baumärkten soll Kunden zum Preisvergleich ermuntern. Daher bietet das Baumarkt-Unternehmen auch einheitliche Preise in den Geschäften und im Netz. "Auch die Baumärkte entdecken den Online-Handel für sich und platzieren sich mit einem immer größer werdenden Produktsortiment und vor allem mit Cross-Channel-Services", sagt Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting am Institut für Handelsforschung Köln, gegenüber "Internetworld".

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Baumärkte und die Konkurrenz im Netz

Allerdings haben Baumärkte im Netz längst neue Konkurrenten. Amazon verkauft auch Werkzeug und reine Online-Baumärkte wie die "baumarkt-direkt", eine Tochter des Versandhändlers Otto mit Hagebau, haben sich bereits etabliert. So erzielte das 2007 gegründete Unternehmen im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 225,7 Millionen Euro. Pluspunkt der großen Baumärkte wird der gemischte Ansatz aus Geschäft und Online-Auftritt sein, glaubt Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Heimwerken, Bauen und Garten. "Die Kunden wollen weiterhin nicht auf das haptische Erlebnis verzichten, ihre Geräte und Instrumente anfassen und ausprobieren zu können. Zugleich wollen sie aber die Vorteile des Onlinekanals nutzen, Preisinformationen und Verfügbarkeiten online abfragen und Bewertungen einsehen", so Wüst

kg mit Agenturen
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?