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Verbraucher: Höherer Mindestlohn, Strafen für Autofahrer, Impfpflicht bei Kindern: Das ändert sich 2020

2020 kommen auf Verbraucher einige Änderungen zu: So gelten neue Grenzen bei der Arbeitslosen- und Rentenversicherung, der Mindestlohn wird erhöht, Flugtickets werden höher besteuert und Kita-Kinder müssen geimpft werden.

Die Beiträge für die Arbeitslosenverischerung sinken. Befristet bis Ende 2022 fällt der Beitrag um 0,2 Prozentpunkt auf 2,4 Prozent des Bruttolohns.

Die Beiträge für die Arbeitslosenverischerung sinken. Befristet bis Ende 2022 fällt der Beitrag um 0,2 Prozentpunkt auf 2,4 Prozent des Bruttolohns.

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Schon zum 1. Januar 2020 greift gleich eine Ausnahme: Eigentlich steigt der Mindestlohn nur alle zwei Jahre. Die letzte Erhöhung erfolgte 2019, damals stieg der Mindestlohn auf 9,19 Euro pro Stunde. Nun wird zum Jahresbeginn 2020 der minimale Stundenlohn angehoben auf 9,35 Euro. "Wer unter Mindestlohn bezahlt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 500.000 Euro rechnen. Arbeitgeber, die die Arbeitszeiten nicht ordentlich dokumentieren, können mit bis zu 30.000 Euro bestraft werden. Außerdem kann das Unternehmen von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen werden", so die Bundesregierung

Fliegen wird teurer

Nur eine von vielen Änderungen, auf die sich Verbraucher einstellen müssen. So wird Fliegen ab April 2020 deutlich teurer. Die höhere Luftverkehrssteuer soll dem Klimaschutz dienen. Insgesamt werden je nach Streckenlänge drei bis gut 17 Euro pro Flug mehr fällig. Insgesamt steigen die Steuern um rund 40 Prozent. Durch die prozentuale Abgabe werden Langstreckenflüge deutlich stärker belastet als die umstrittenen Kurzflüge. "Die Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes soll dem Staat Mehreinnahmen von 470 Millionen Euro im kommenden Jahr einbringen. Bei voller Jahreswirkung ergeben sich 785 Millionen Euro Mehreinnahmen für den Bund", heißt es dazu von der Bundesregierung.

Alle Änderungen und Gesetzesnovellen finden Sie in unserer Fotostrecke.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.