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Stiftung Warentest: Küchenreiniger im Test: Wer kriegt das Fett weg?

Eingebranntes auf dem Herd, Fettflecken auf der Arbeitsfläche: Die Stiftung Warentest hat sich gängige Küchenreiniger vorgeknöpft. Zwar gibt es einen klaren Testsieger - doch auch Discounterprodukte halten mit.  

Haushaltsreiniger Bei Stiftung Warentest

Haushaltsreiniger Bei Stiftung Warentest: Wer krieg das Fett weg?

Putzen nervt - da gibt es keine zwei Meinungen. Schön, wenn Reiniger die Arbeit zumindest erleichtern und das Wegwaschen und Runterkratzen von Fett nicht zum Workout werden muss. Im Handel finden Verbraucher eine Vielzahl spezieller Reiniger, die nicht nur bombastische Putzleistung versprechen, sondern auch noch Oberflächen und Umwelt schonen sollen. 

Stiftung Warentest hat sich 17 der gängigsten Küchenreiniger vorgeknöpft. Darüber hinaus prüften die Tester auch je zwei Scheuermilchprodukte und Universalreiniger, um die Reinigungskraft besser vergleichen zu können. Neben sauberer Flächen wurde auch die Materialschonung, das Sprüh- und Haftverhalten sowie die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit überprüft. 

Wie gut ist Scheuermilch?

Zunächst: Die Alternativen - also die Scheuermilch und der Universalreiniger - können nicht voll überzeugen. Während die Scheuermilch (getestet wurden Produkte von Viss und Frosch) ordentlich Fett entfernen, sind sie bei eingebrannten Soßenresten nicht so überzeugend. Bei den Universalreinigern (getestet wurden Meister Proper und Der General) hingegen hat Eingebranntes kaum eine Chance, dafür schwächeln sie bei Fett.

Testsieger ist das teuerste Produkt: Cilit Bang Kraftreiniger Fett & Eingebranntes überzeugte die Tester bei hartnäckigem Küchenschmutz am meisten - dafür gibt es die Bestnote im Test (1,8). Diese Reinigungsleistung hat allerdings seinen Preis: Für 750 Milliliter zahlen Kunden stolze 3,10 Euro.

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Reiniger von Aldi, Lidl, Norma und Rossmann überzeugen

Günstiger und gar nicht so viel schlechter schneidet ein Discounterprodukt ab. Der Putzmeister von Aldi Nord sorgt auch für eine saubere Küche - und kostet nur 1,19 Euro (für ebenfalls 750 Milliliter). Im Test bekommt der Discounterreiniger die Note 2,0. Genauso gut waren die Putzmittel von Lidl, Norma und Rossmann.

Der größte Reinfall des Tests mit der Note "Mangelhaft" (5,4) trägt den kraftstrotzenden Namen Mr. Muscle. "Der Muskelprotz aus dem Hause SC Johnson bringt es nicht - die Reinigungskraft geht gegen Null", urteilen die Tester.

Den gesamten Test der Küchenreiniger können Sie gegen Gebühr unter www.test.de/kraftreiniger nachlesen. 

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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