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Rückrufe und Produktwarnungen: Glassplitter in Pfeffer und Salz? Lidl ruft Gewürzmühlen zurück

Schinken-Rotwurst bei Aldi zurückgerufen +++ Tausende Patienten von Herzschrittmacher-Rückruf betroffen +++ Verletzungsgefahr bei geriebenem Gouda-Käse +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Gewürzmühlen Lidl Rückruf

+++ 15. Februar: Glassplitter in "Kania"-Gewürzmühlen von Lidl +++

Der Gewürzhersteller Weiand GmbH hat mehrere bei Lidl verkaufte Glas-Gewürzmühlen zurückgerufen. Bei der Produktion sei eine fehlerhafte Glascharge verwendet worden, erklärte die Firma am Freitag. Vereinzelt könnten Glassplitter aus dem Mahlwerk fallen. Die Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Vom Rückruf betroffen seien die Produkte "Kania Glas-Keramikmühle Pfeffer schwarz, 50g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.2024, "Kania Glas-Keramikmühle Pfeffer bunt, 40g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.2023 und "Kania Glas-Keramikmühle Meersalz, 110g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.2024. 

Verkauft wurden sie in Lidl-Filialen in Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

+++ 15. Februar: "Schinken-Rotwurst" bei Aldi zurückgerufen +++

Das Unternehmen Franz Wiltmann GmbH & Co. KG ruft seine "Schinken-Rotwurst" aufgrund von krankmachenden Bakterien zurück (Listeria monocytogenes). Die Wurst wurde vor allem von der Discounterkette Aldi (Süd und Nord) vertrieben. Es handelt sich dabei um die 100g-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.03.2019.

Bereits gekaufte Wurstwaren können in die Filialen von Aldi Süd und Aldi Nord zurückgebracht werden, der Kaufpreis wird erstattet. Andere Produkte der Firma Franz Wiltmann sind nicht betroffen.

+++ 15. Februar: Tausende Patienten von Herzschrittmacher-Rückruf betroffen +++ 

Tausende Träger von Herzschrittmachern in Deutschland sind von einem Rückruf mehrerer möglicherweise funktionsgestörter Modelle betroffen. Wie der Hersteller Medtronic am Donnerstag in Meerbusch mitteilte, kann es in sehr seltenen Fällen und nur in bestimmten Betriebsarten zu einer Stimulationspause kommen. Alle Patienten mit Geräten aus den betroffenen Serien könnten diese von ihrem Arzt in einen Modus umprogrammieren lassen, der eine solche Stimulationspause verhindert. Ein operativer Eingriff sei für die Umprogrammierung nicht erforderlich. 

Die betroffenen Herzschrittmacher haben die Markennamen Adapta, Versa, Sensia, Relia, Attesta und Sphera sowie Vitatron der A, E, G und Q Serie. Die Geräte seien weltweit vom 10. März 2017 bis 7. Januar 2019 vertrieben worden. Von 156.957 Geräten weltweit habe es von zwei Patienten Berichte über vier Störungen gegeben. Die Patienten stammen nicht aus Deutschland. Bereits im Januar seien Kliniken und Ärzte entsprechend unterrichtet worden. Betroffene Patienten sollten in aller Regel bereits über ihren Arzt informiert worden sein.

rückruf-ticker - gouda lidl

Packung des von Lidl zurückgerufenen Goudas in geriebener Form

+++ 14. Februar: Verletzungsgefahr bei geriebenem Gouda-Käse +++

Beim Discounter Lidl wird geriebener Gouda der Marke Milbona zurückgerufen. Der niederländische Hersteller Delicateur könne nicht ausschließen, dass in dem betroffenen Produkt Kunststofffremdkörper enthalten sind, teilte Lidl Deutschland am Dienstag mit. Betroffen sei das Produkt "Milbona Gouda jung gerieben, mindestens 7 Wochen gereift, 250g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.04.2019, den Losnummern 834799538051020190121 und 834799538051021190121 und dem Identitätskennzeichen NL Z 0507 i EG.

Die Packungen wurden nach Angaben des Discountunternehmens in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz verkauft. Wegen der möglichen Verletzungsgefahr sollen Kunden den betroffenen Käse nicht konsumieren. Das Produkt könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden, teilte das Unternehmen weiter mit. Der Kaufpreis werde erstattet - auch ohne Vorlage des Kassenbons.

+++ 13. Februar: VW prüft Handbremsen bei 65.000 Autos in Deutschland +++

Der Autohersteller Volkswagen ruft in Deutschland 65.000 Autos der Baureihe Polo aus den Modelljahren 2018 und 2019 zu einer Kontrolle der Handbremse in die Werkstätten. Bei einigen Modellen könne die Handbremse an Vorspannung verlieren, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Wolfsburg. Zuvor hatte das Fachmagazin "kfz-betrieb" darüber berichtet. Weltweit sollen demnach rund 350.000 Fahrzeuge mit einer Trommelbremse bei den hinteren Rädern betroffen sein. Die Werkstätten sollen prüfen, ob sich der Hebelweg der Handbremse verlängert hat. Sie sollen die Bremse gegebenenfalls nachstellen und die Nachstellmutter mit einer Kontermutter sichern.

Ein weitere Rückruf betrifft Fahrzeuge der Modellreihen Golf, Bora, Passat, Sharan und T4 aus den Jahren 2001 und 2002. Dort habe es bei einer bestimmten Charge einen Produktionsfehler bei den Airbags gegeben. Betroffen sind weltweit rund 10.000 Autos, davon laut "kfz-betrieb" etwa 2500 in Deutschland.

+++ 12. Februar: BMW ruft Autos zur Airbag-Kontrolle zurück +++

Wegen möglicherweise gefährlicher Airbags ruft BMW weltweit 480.000 Autos in die Werkstätten, darunter rund 95.000 in Deutschland. Betroffen seien BMW 5er und X5 der Baujahre 2000 bis 2004 mit nicht serienmäßigen Lenkrädern, sagte ein Konzernsprecher am Montag in München. Airbags des inzwischen insolventen japanischen Zulieferers Takata könnten bei der Auslösung Fahrzeuginsassen durch Metallteile schwer verletzen.

Deshalb müssten die Lenkräder überprüft werden. Bei den meisten Fahrzeugen genüge eine kurze Kontrolle, bei den übrigen ein maximal einstündiger Werkstattaufenthalt, sagte der BMW-Sprecher dem Internet-Magazin "kfz-betrieb".

Zu kräftig auslösende Takata-Airbags, die Teile der Metallverkleidung sprengen und durch den Fahrzeuginnenraum schleudern können, machen der Autoindustrie seit Jahren zu schaffen. Allein in den USA musste die Branche deshalb mehr als 42 Millionen Fahrzeuge zurückrufen.

+++ 31. Januar: Metallstücke in Wurst - Hersteller ruft Edeka-Ware zurück +++

Wegen der Gefahr von Metallstücken in einzelnen Produkten ruft der Wurstwarenhersteller Kupfer den Edeka- und Marktkauf-Artikel "Gut & Günstig Delikatess Hähnchenbrust-Filetroulade" zurück. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, ist ausschließlich Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 3. bis 15. Februar betroffen. Verbraucher, die ein solches Produkt gekauft haben, bekommen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenzettels in einer Edeka- oder Marktkauf-Filiale erstattet.

+++ 28. Januar: Salmonellen-Gefahr bei Zwiebelmettwurst +++

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft das Fleischverarbeitungsunternehmen Bell Deutschland seine bundesweit vertriebene "Zimbo Pikante Zwiebelmettwust (3x40 Gramm-Packung)" zurück. In einer Probe des Produkts seien mikrobielle Verunreinigung mit Salmonellen festgestellt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Konkret und ausschließlich betroffen sind demnach Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 3.2.2019 und der Chargen-Nummer L926012-14. 

Kunden werden gebeten, auf den Verzehr des bereits vom Markt genommenen Produkts zu verzichten und dieses sicherheitshalber zu entsorgen. Der Kaufpreis werde bei Vorlage der Packung(en) an der Verkaufsstelle erstattet. Alternativ könne man die Packung auch direkt an das Unternehmen senden, um eine Kaufpreisentschädigung zu erhalten, heißt es.

Salmonellen können schwere Magen- und Darmerkrankungen auslösen, die sich innerhalb weniger Tage durch Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich auch Erbrechen und leichtes Fieber äußern. Vor allem für Säuglinge, Kleinkinder, Senioren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem bestehe die Gefahr schwerer Krankheitsverläufe. Wer das Produkt verzehrt habe oder wer entsprechende Symptome bei sich feststellte, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

Quelle: "lebensmittelwarnung.de"  

+++ 25. Januar: Fremdkörper in bei Rewe und Penny verkaufter Wurst

Wegen möglicher Fremdkörper in Würstchen hat die Firma Ovo mehrere Produkte zurückgerufen. Betroffen seien verschiedene Bock- und Wiener Würstchen, die in Penny- und Rewe-Märkten verkauft werden. Es sei nicht auszuschließen, dass sich in den Würstchen millimetergroße schwarze Kunststoffteilchen oder Stücke eines Metallclips befänden, teilte die Ovo Vertriebs GmbH in Köln mit. Verbraucher sollten die entsprechenden Produkte nicht essen, sondern gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben. Der Rückruf erfolge rein vorsorglich und betreffe nur Produkte mit einem bestimmten Mindesthaltbarkeitsdatum. Konkret gehe es um folgende Produkte.

Bei Penny:

  • Wiener Würstchen, Mühlenhof, 400g, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 02.02.19 und 03.02.19 
  • Mühlenhof QS Mini Wiener, Mühlenhof, 320g, MHD 06.02.19 und 07.02.19
  • Mühlenhof QS Schinkenbockwurst, 400g, MHD 02.02.19 bis 04.02.19 

Bei Rewe:

  • Bockwurst, angeboten an der Bedientheke im Angebotszeitraum 15.01.19 bis 24.01.2019
  • JA! QS Mini Wiener, 320g, MHD 05.02.19 bis 07.02.19.

+++ 21. Januar: Tedi ruft Bambus-Geschirr wegen erhöhter Formaldehyd-Werte zurück +++

Die Discounter-Kette Tedi ruft Bambus-Geschirr zurück, weil bei Produkttests erhöhte Formaldehyd-Werte festgestellt wurden. Von der Weiterverwendung des Geschirrs wird dringend abgeraten. Formaldehyd kann durch die Atmung und den Magen-Darm-Trakt in den Organismus gelangen und eine Vielzahl an Gesundheitsbeschwerden hervorrufen. In geschlossenen Räumen konterminiert der gasförmige Stoff die Atemluft. 

Rückrufe und Produktwarnungen

Das Bambus-Geschirr wurde in mehr als 2000 Filialen verkauft

Nach Angaben des Tedi-Qualitätsmanagements wurden die abgebildeten Geschirr-Artikel vom 5. Oktober 2018 bis zum 9. Januar 2019 deutschlandweit in über 2.000 Filialen verkauft. Die Verkaufspreise lagen zwischen 1,25 Euro und 1,50 Euro. Verbraucherinnen und Verbraucher können die betroffenen Artikel gegen Erstattung des Verkaufspreises oder gegen einen anderen Artikel in sämtlichen Filialen umtauschen.

Quelle: Produktwarnung.eu 

+++ 17. Januar: Spielzeuge mit Schleim aufgrund chemischer Substanz zurückgerufen +++

Luxemburger Behören zufolge werden derzeit Spielzeug-Schleim Produkte der Firma Toi-Toys-International zurückgerufen. Dies meldet das Portal "Produktwarnung.eu".  Es sei in dem Schleimspielzeug eine chemische Substanz enthalten, die bei Kontakt Allergien und Fortpflanzungsstörungen verursachen kann. Die Produkte sind auch im deutschen Handel erhältlich. Betroffen sind die Artikel:

"Frog Slime" - Typ / Modellnummer: 35687Z GTIN/EAN: 8714627356878
"Noise Putty" - Typ / Modellnummer: 35686 GTIN/EAN: 8714627356861
"Knockhead Putty & Spinning Top" - Typ / Modellnummer: 35796 GTIN/EAN: 8714627357967

Quelle: "Produktwarnung.eu"

+++ 14. Januar: Händler ruft Zitronensaftkonzentrat zurück +++

Aufgrund eines erhöhten Sulfit-Gehalts und damit einhergehenden Gefahren für Allergiker ruft die Gunz Warenhandels GmbH eine bestimmte Charge des Zitronensaftkonzentrats der Marke "Piacelli Citrilemon" zurück. Konkret betroffen sind demnach Fläschchen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.07.2020.

Das Unternehmen teilte mit, dass man bereits alle notwendigen Maßnahmen getroffen habe, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden. Kunden werden indes gebeten, vom Rückruf betroffene Produkte in den Verkaufsstellen zu retournieren. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Im Falle einer Sulfit-Allergie können unter anderem Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten.

Quelle: "www.lebensmittelwarnung.de"

+++ 12. Januar: Dennree ruft Gemüsebrühe zurück +++

Das Unternehmen Dennree hat Gemüsebrühe zurückgerufen, weil sie möglicherweise mit Spuren von Sellerie verunreinigt ist. Für Menschen, die allergisch dagegen sind, könnten die Produkte eine gesundheitliche Gefahr sein, teilte der Händler am Freitag in Töpen (Landkreis Hof) mit. Alle anderen Käufer könnten die Brühe ohne Bedenken verzehren. Die Produkte seien bundesweit verkauft worden in allen Denn's-Märkten und wohl vielen Biomärkten, die zur Unternehmensgruppe gehören, sagte eine Sprecherin. Kunden können die Gemüsebrühe zur Verkaufsstelle zurückbringen und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Betroffen sind alle Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten der Dennree Gemüsebrühe hefefrei 130 Gramm, die Nachfüller hefefrei 250 Gramm und mit Bio-Hefe 250 Gramm sowie die Gemüsebrühwürfel hefefrei 60 Gramm und mit Bio-Hefe 66 Gramm.

+++ 10. Januar: Schülke & Mayr GmbH ruft keimverseuchte Mundspülung zurück +++

Das Chemie- und Pharmazieunternehmen Schülke & Mayr GmbH ruft mehrere Chargen ihres Produkts "Octenidol md Mundspülung" zurück. Ursache dafür sei eine mikrobiologische Verunreinigung durch den Keim Burkholderia cepacia. Laut eines Informationsschreibens soll der Rückruf aufgrund einer behördlichen Anordnung stattgefunden haben. Reklamationen seien bislang allerdings nicht bei der Firma eingegangen. Folgende Chargen sind vom Rückruf betroffen: 1500548, 1502589, 1502724, 1504482, 1504870, 1507056, 1507320, 1507799,1510193,1510617, 1511550 und 1511688.

Burkholderia cepacia ist resistent gegen viele gängige Antibiotika und kann zu einer raschen Abnahme der Lungenfunktion und damit zum Tode führen. Er zählt zu den sogenannten Problemkeimen.

+++ 3. Januar: Bio-Marke ruft Produkte wegen enthaltenen Pilzgiften zurück +++

Der niederländische Bio-Lieferant TerraSana ruft mehrere Erdnuss-Produkte zurück, die zu hohe Werte des Pilzgiftes Aflatoxin enthalten können. Betroffen sind die Produkte "Erdnussmus Crunchy Peanut bio" und "Erdnussmus Peanut bio", erhältlich in verschiedenen Größen in Naturkostfachhandeln in Deutschland und Belgien.

Der Rückruf umfasst die 250-Gramm-Gläser "Erdnussmus Crunchy Peanut bio" mit den Haltbarkeitsdaten 03.07.2020 und 24.07.2020, die 500-Gramm-Gläser des gleichen Produkts mit den Haltbarkeitsdaten 02.07.2020 und 23.07.2020, die 250-Gramm-Gläser "Erdnussmus Peanut bio" mit den Haltbarkeitsdaten 04.07.2020 und 05.07.2020 sowie die 500-Gramm-Gläser des gleichen Produkts mit den Haltbarkeitsdaten 10.06.2020, 02.07.2020 und 05.07.2020.

Aflatoxine sind natürlich vorkommende Pilzgifte, die ab Konzentrationen von zehn Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht eine toxische Wirkung auf die Leber ausüben und im schlimmsten Fall zur Nekrose oder Leberdystrophie führen können. Man unterscheidet mindestens 20 natürlich vorkommende Aflatoxine. 

+++ 20. Dezember: Porsche ruft 75.000 Panamera zurück in die Werkstatt +++

Porsche ruft weltweit fast 75.000 Exemplare des Panamera wegen eines Software-Fehlers zurück. Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen dem 21. März 2016 und dem 6. Dezember 2018 produziert wurden, wie Porsche am Donnerstag mitteilte. Der Fehler könnte den Angaben zufolge dazu führen, dass die elektrische Servolenkung sporadisch nicht funktioniert. Zum Lenken sei dann mehr Kraft erforderlich, erläuterte der Autobauer. Um das zu vermeiden, müsse das entsprechende Steuergerät neu programmiert werden. Betroffene Kunden würden informiert. Der notwendige Aufenthalt in der Werkstatt dauere etwa eine Stunde.

+++ 18. Dezember: Aldi-Süd-Fertig-Sandwiches wegen möglicher Keime zurückgerufen +++  

Aufgrund möglicher Keimbelastungen hat der Lebensmittelhersteller "H.-J. Fabry's Food & Snack" Sandwiches zurückgerufen. Man empfehle, das im gesamten Vertriebsgebiet von Aldi Süd ausgelieferte Produkt namens "Snack Time Sweet Chili Chicken auf Weizenbrot" nicht zu verzehren, teilte das Unternehmen mit Sitz in Dudeldorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm mit

Untersuchungen hätten gezeigt, dass es den Keim Listeria monocytogenes aufweisen könne. Dieser könne unter Umständen grippeähnliche Symptome und bei sensiblen Menschen die "sehr ernste" Infektionskrankheit Listeriose auslösen. Laut Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz kann Listeriose bis hin Erkrankungen des zentralen Nervensystems führen. 

Vorsorglich gelte die Warnung für alle Produkte dieser Produktgruppe ab dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20. Dezember 2018. Die betroffenen Artikel haben den Angaben zufolge folgende Trackingcodes auf der Vorderseite der Verpackung: FFS20185486,   FFS20185506, FFS20185537, FFS20185559, FFS20185589, FFS20185613,   FFS20185643, FFS20185670, FFS20185703, FFS20185729, FFS20185757,   FFS20185786.

Sie können den Angaben zufolge in allen Aldi-Süd-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

+++ 14. Dezember: Drogeriemarkt DM ruft Bio-Langkornreis wegen Aflatoxin-Gehalten zurück +++

Der Drogeriemarkt DM ruft "dmBio Langkorn Reis Natur" zurück. Betroffen sei Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 26.10.2019 und 23.11.2019, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass in den Produkten erhöhte Aflatoxin-Gehalte vorliegen. Aflatoxine sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen. Kunden können die Packungen ungeöffnet oder angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis werde erstattet.

+++ 13. Dezember: Lamborghini-Sportwagen wegen fehlerhafter Warnleuchte zurückgerufen +++

Lamborghini ruft wegen fehlerhafter Warnleuchten weltweit 2482 Sportwagen vom Typ Gallardo in die Werkstatt zurück. Grund sei ein Softwarefehler: Fehlermeldungen würden nach dem Ausschalten des Motors nicht gespeichert und von den Warnleuchten danach nicht mehr angezeigt, erklärte ein Lamborghini-Sprecher am Donnerstag. Der Fahrer würde also nicht mehr gewarnt, wenn es Schwierigkeiten mit dem Auto Fahrzeug gebe. Der Rückruf sei freiwillig, der Fehler in zwei Stunden behoben. Der Blog kfz-rueckrufe.de hatte zuvor darüber berichtet.

Lamborghini hat im vergangenen Jahr 3815 Sportwagen verkauft - die meisten davon in die USA - und damit fast eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaftet. Die Manufaktur in Sant'Agata Bolognese beschäftigt 1500 Mitarbeiter und gehört wie der Motorradbauer Ducati der Audi AG und damit dem VW-Konzern.

+++ 11. Dezember: Hema ruft Buchstaben-Schokolade zurück +++

Die niederländische Handelsfirma Hema hat Schokoladentafeln zurückgerufen. Das Produkt "Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben" (160 Gramm) könnte Plastikstückchen enthalten, begründete die Firma ihre Entscheidung. Man sei "sehr enttäuscht von seinem Lieferanten". Hema mit seiner Deutschland-Zentrale in Essen ist mit zahlreichen Filialen im Bundesgebiet präsent, verkauft werden unter anderem Bekleidung, Freizeitartikel, Bürobedarf oder eben auch Süßigkeiten. Der Rückruf betrifft die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

+++ 10. Dezember: Rückruf von Antibabypille "Trigoa" betrifft längeren Zeitraum als angenommen +++

Es drohen Fehler bei der Einnahme und unerwünschte Schwangerschaften: Der Rückruf der Antibabypille "Trigoa" betrifft wohl einen drei Tage längeren Zeitraum als bisher bekannt. Laut einem am Montag auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichten Hinweis an Apotheker und Ärzte sind Frauen über den Rückruf "aktiv zu informieren", die zwischen dem 27. November und dem 6. Dezember ein entsprechendes Rezept eingelöst haben könnten.

Am Freitag hatte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) als zuständige Aufsichtsbehörde des Herstellers Pfizer noch mitgeteilt, dass Frauen das Medikament über Apotheken zurückgeben sollen, die das Verhütungsmittel zwischen 27. November und 3. Dezember erhalten haben.

Nach Behördenangaben wurden bei den "Trigoa"-Chargen X34106, X51153 und W98332 die Durchdrückpackungen falsch bedruckt. Das kann dazu führen, dass Frauen die unterschiedlich dosierten Pillen in der falschen Reihenfolge nehmen. Es bestehe das Risiko ungewollter Schwangerschaft, hieß es.

Der Rückruf könne auch Frauen betreffen, denen die Pille vor dem 27. November verschrieben wurde, weil Rezepte bis zu drei Monate beliefert werden könnten, hieß es in den vom BfArM veröffentlichten Informationen.

Wie viele Packungen den Fehler aufweisen, sagt der Hersteller zunächst nicht. Am Wochenende war von "einer niedrigen Anzahl" die Rede. Am Montag teilte eine Pfizer-Sprecherin mit, weitere Informationen seien derzeit nicht geplant. Auch von der Berliner Behörde gab es am Montag auf Anfrage zunächst keine näheren Angaben.

Quellen: Rossmann, Rewe, Bayer, Aldi Nord, Ikea, Netto, Aldi Süd

rös/mod/sve/jek/wlk / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.