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"Stiftung Warentest": Gefrierschränke: Günstige Geräte sind teure Stromfresser

Ein Gefrierschrank macht es einfach, Lebensmittel länger frisch zu halten. Kunden sollten sich aber Gedanken darüber machen, welches Modell zu ihnen passt - und Folgekosten im Auge behalten.

Gefrierschrank mit Energiesparausweis

"Stiftung Warentest" kommt zu dem Ergebnis, dass Kunden bei Gefrierschränken auf Größe und Stromverbrauch achten sollten

Egal ob Gemüseliebhaber oder überzeugter Fast-Food-Fan: Wer große Mengen von seinem Lieblingsessen lange frisch halten will, kommt um einen Gefrierschrank nicht herum. Doch welches Modell bietet gute Leistung zu einem günstigen Preis? "Stiftung Warentest" hat insgesamt 25 Gefriergeräte getestet. Kunden sollten nicht nur genau darauf achten, welche Lebensmittel sie einfrieren wollen, sondern auch wie hoch der Energieverbrauch des Gefrierschranks ist - ansonsten kann ein vermeintlich günstiges Angebot schnell sehr teuer werden.

Vorsicht vor Stromfressern

"Bei vielen der Kältemaschinen im Test kostet der Strom auf 15 Jahre Nutzungszeit gerechnet mehr als das Gerät selbst", stellen die Warentester fest. Kein Wunder, dass die günstigsten Geräte im Test auch nur mit einem "Ausreichend" bewertet wurden. Aber auch Geräte bekannter Marken unterscheiden sich in Preis, Leistung und Energieverbrauch erheblich. Am besten schneiden hier die Modelle von Miele und Liebherr ab, gefolgt von Siemens und AEG.

Neben dem Stromverbrauch haben die Tester auch darauf geachtet, wie schnell die jeweiligen Geräte die Produkte herunterkühlen. Das ist besonders bei frischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse wichtig, um Vitamine optimal zu erhalten. Viele Gefrierschränke nutzen dazu eine sogenannte "Superfrost"-Funktion. Im Test variierten die Zeiten, die die Geräte dafür benötigten, zwischen neun und 19 Stunden. Am besten bewältigten auch hier die Gefrierschränke von Miele und Liebherr die Aufgabe - verbrauchten dafür aber auch mehr Strom als die Konkurrenz.

Richtige Größe wählen

Um bei der nächsten Stromrechnung keine böse Überraschung zu erleben, empfiehlt "Stiftung Warentest" genau darüber nachzudenken, wofür der Gefrierschrank zu Einsatz kommen soll. Während Gemüsefreunde eher größere Schränke mit "Superfrost"-Funktion benötigen, reicht für das alltägliche Einfrieren von Fertiggerichten in der Regel ein kleineres, sparsameres Gerät aus. Hier lohnt sich der Vergleich des Energieverbrauchs besonders, damit das Essen bei der nächsten Stromrechnung nicht im Hals steckenbleibt.

Den gesamten Test mit allen Geräten finden Sie kostenpflichtig hier.

db