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Streiks bei Bahn und Lufthansa: Piloten und Lokführer ziehen in den Arbeitskampf

Bei Bahn und Lufthansa stocken die Tarifgespräche. Die Piloten haben weitere Streiks angekündigt, die Lokführer stimmen bald über einen längeren Ausstand ab. Den Reisenden droht ein Streik-Herbst.

Streiks bei Lokführer und Lufthansa-Piloten: Wer im Herbst verreist, muss sich auf lange Wartezeiten an Bahnhöfen und Flughäfen einstellen

Streiks bei Lokführer und Lufthansa-Piloten: Wer im Herbst verreist, muss sich auf lange Wartezeiten an Bahnhöfen und Flughäfen einstellen

Die festgefahrene Tarifkonflikte bei der Bahn und Lufthansa könnten in den kommenden Wochen die Reisepläne von Millionen Menschen kräftig durcheinanderbringen. Nach den erneut abgebrochenen Gesprächen mit den Gewerkschaften von Lokführern und Piloten drohen dem Zug- und Luftverkehr massive und möglicherweise unbefristete Streiks. Konkrete Zeiträume stehen aber noch nicht fest.

Am Donnerstagabend hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) die Verhandlungen mit der Bahn abermals für gescheitert erklärt. Zuvor hatte die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) die gerade erst wieder aufgenommenen Gespräche mit der Lufthansa beendet und weitere Streiks angekündigt, ohne einen Termin zu nennen.

Bahn: GDL "nicht einen einzigen Millimeter" bewegt

Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber kritisierte, die GDL habe sich "nicht einen einzigen Millimeter" bewegt. Sie zeige kein Interesse an einer Verständigung und lege eine Verweigerungshaltung an den Tag: "Das ist ein trauriges Spiel. Die GDL geht mit der Ankündigung "erforderlicher Kompromisse" ins Gespräch, bringt aber keine Bereitschaft mit, einen eigenen Beitrag zum Weiterkommen zu leisten."

Die Lokführer-Gewerkschaft hielt dagegen, sie habe sich offen für "inhaltliche Tarifverhandlungen" und verständigungsbereit gezeigt. "Keine Kompromisse sind aber möglich, wenn es um das ureigenste Recht einer jeden Gewerkschaft geht: nämlich das Recht auf Vertretung ihrer Mitglieder gegenüber dem Arbeitgeber." Grund des Scheiterns sei gewesen, dass die Bahn erneut als Vorbedingung die Tarifeinheit gestellt habe. "Damit hat die Deutsche Bahn die letzte Chance vertan, um Arbeitskämpfe abzuwenden", erklärte GDL-Chef Claus Weselsky.

So nehme der bundeseigene Konzern bewusst weitere Streiks in Kauf. Die GDL will auch für Zugbegleiter und anderes Personal verhandeln, das bisher die Eisenbahn- und erkehrsgewerkschaft (EVG) vertritt. Sie sei nicht bereit, sich weiter der EVG zu unterwerfen. Schließlich hätten 51 Prozent des Zugpersonals die GDL beauftragt, sich für die notwendigen Verbesserungen der Arbeits- und Einkommensbedingungen einzusetzen. "Und dem werden wir nachkommen", kündigte Weselsky an.

Nach bisher zwei Warnstreiks entscheiden die Lokführer bis zum 2. Oktober per Urabstimmung, ob sie wieder die Züge stehen lassen. Als nächstes könnte ein unbefristeter Streik angekündigt werden. Die GDL fordert fünf Prozent mehr Lohn und eine kürzere Wochenarbeitszeit.

Lufthansa will Streiks "jeweils vorher" bekanntgeben

Bei der Lufthansa will die Pilotengewerkschaft Arbeitskampfmaßnahmen zwar weiterhin "jeweils vorher" der Öffentlichkeit bekanntgeben. Die VC nennt dafür aber nicht mehr wie bislang eine Frist von 24 Stunden .Erst vor zehn Tagen hatte die Gewerkschaft die schon geplante fünfte Welle des Ausstands kurzfristig abgesagt und neue Verhandlungen mit Lufthansa zu den Übergangsrenten der rund 5400 betroffenen Piloten aufgenommen. Am Donnerstag erklärte Cockpit die Gespräche für gescheitert.

Lufthansa-Personalchefin Bettina Volkens warf der VC vor, nicht an einer partnerschaftlichen Lösung interessiert gewesen zu sein. Beim Teilprojekt "Jump" für kostengünstigere Langstreckenflüge unter der Marke Lufthansa hätten sich die Piloten nicht offen für entsprechende Regelungen gezeigt. Nach Einschätzung von Beobachtern könnten nun Leiharbeiter im Cockpit infragekommen. Nach einer Urabstimmung zu den Übergangsrenten hat die VC seit April in bislang vier Streikwellen 4300 Flüge mit rund 480 000 betroffenen Passagieren ausfallen lassen.

mia/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(