Der Arzt kann mit diesem Verfahren erkennen, welches Allergen beim Heuschnupfen an den Augen eine Bindehautreizung auslöst. Die Methode wird selten und nur dann eingesetzt, wenn die nasale Provokation kein Ergebnis gebracht hat.
Der Arzt schaut sich dafür die Augenbindehäute des Patienten an. Zunächst zieht er auf einer Seite das untere Augenlid nach unten und tropft eine Kontrolllösung in den Bindehautsack. Im Anschluss daran tropft er eine niedrig dosierte Allergenlösung in das andere Auge. Tritt nach zehn Minuten keine Reaktion ein, setzt er die nächst höhere Dosis ein. Juckt und tränt das Auge, ist es gerötet oder geschwollen, bricht der Arzt den Test ab und spült das Auge mit Kochsalzlösung.
Bei Verdacht auf diese Allergene kann sich die Untersuchung lohnen: