Eine Neurodermitis sieht, je nachdem, ob sie ein Baby, ein Kind, einen Jugendlichen oder einen Erwachsenen befällt, sehr unterschiedlich aus. Bei Babys sind oft Gesicht, Hals, Arme und Beine mit einer gelblichen oder braunen Kruste bedeckt. Sie erinnert an verbrannte Milch, daher wird sie auch Milchschorf genannt.
Falls Sie bei Ihrem Säugling solche Stellen entdeckt haben, ist das kein Grund zur Sorge: Es muss nicht zwingend Neurodermitis sein. Ekzeme bei Säuglingen können viele Ursachen haben. Solche Hautveränderungen können einige Monate bis zwei Jahre bleiben und dann spontan abheilen. Oder sie bleiben länger bestehen. Sehr oft heilt die Krankheit in der Pubertät, einige leiden aber auch noch als Erwachsene darunter. Jungen und Mädchen sind etwa gleich häufig betroffen.
Bei Kindern treten die entzündlichen Stellen vor allem im Gesicht, an Hals und Nacken, im oberen Brustbereich und Schultergürtel, vor allem aber in den Ellenbeugen und Kniekehlen sowie am Hand- und Fußrücken auf. Doch auch dann müssen Sie als Eltern nicht befürchten, dass dies immer so bleibt.
Zwei Prozent der Erwachsenen haben Neurodermitis-Schübe. Aufgrund der wiederkehrenden Schübe verändert sich die Haut an der betreffenden Stelle mit der Zeit: Sie ist gerötet, verdickt, hat ein gröberes Hautrelief, ist trocken und schuppt.
Andere typische Merkmale bei einer Neurodermitis sind: