Ein allergisches Kontaktekzem sieht aus wie jedes andere Ekzem: Die Haut wird erst rot und schwillt an, dann juckt es, und schließlich bilden sich Bläschen oder Knötchen. Sie kann auch schuppen, nässen oder brennen. Anschließend verkrustet die Haut und bekommt an manchen Stellen tiefe Risse, die nur schlecht heilen. In den anderen Bereichen verhornt die Haut unregelmäßig.
Die Haut verändert sich nicht sofort nach dem Kontakt mit der Substanz. Vielmehr dauert es meist 12 bis 48 Stunden, bevor die ersten Zeichen zu sehen sind. Manchmal dehnt sich das Ekzem aus, befällt also auch Stellen, die keinen direkten Kontakt mit dem Allergie auslösenden Stoff hatten. Vielleicht bemerken Sie eine allergische Reaktion auch an Hautpartien, die Ihnen zunächst unlogisch vorkommen: Bei einer Allergie auf Nagellack beispielsweise können Farbstoffe oder Lösungsmittel auch auf die Lider gelangen, weil Sie sich unbewusst die Augen gerieben haben.
Oft bilden sich Kontaktekzeme an den Händen. Möglich ist die allergische Reaktion aber an jeder Stelle des Körpers, die mit dem Auslöser in Berührung kommt, auch etwa im Genitalbereich oder an behaarten Stellen, ausgelöst vielleicht von einer Salbe gegen Hautpilz oder Haarfärbemittel.