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Ratgeber Allergie

Eine Impfung gegen die Allergie

Voraussetzungen

Eine spezifische Immuntherapie ist empfehlenswert, wenn es für die Allergie ein entsprechend aufbereitetes Allergen gibt, dessen Wirksamkeit in Studien nachgewiesen ist. Der Arzt wird auch zur Hyposensibilisierung raten, wenn die Lebensqualität durch eine Allergie stark eingeschränkt ist - oder wenn sich die Allergie ausbreitet und ein Asthma droht. Diese Therapie ist außerdem sinnvoll, wenn Sie die Auslöser nicht gänzlich meiden können, wie beim Heuschnupfen.

Es gibt auch Gründe, die gegen eine Allergie-Impfung sprechen. Sie kommt nicht in Frage,

  • wenn es Ihnen nicht möglich ist, regelmäßig beim Arzt zur Therapie zu erscheinen und nach der Behandlung noch eine halbe Stunde zur Beobachtung in der Praxis zu bleiben.
  • wenn Sie unter schweren Herz-Kreislauf-Krankheiten leiden, vor allem, wenn Sie Betablocker einnehmen. Diese Medikamente wirken gegen Bluthochdruck, genau wie ACE-Hemmer, die eine Immuntherapie gegen Insektengifte unmöglich machen.
  • wenn Sie an einer Überfunktion der Schilddrüse leiden.
  • wenn Sie an einer chronischen Infektionskrankheit wie Tuberkulose oder chronischen Entzündungen durch Rheuma oder andere Autoimmunkrankheiten leiden.
  • wenn bei Ihnen ein Immundefekt festegestellt wurde.
  • wenn Sie an einem schweren allergischen Asthma leiden und Ihre Lungenfunktion eingeschränkt ist (die Einsekundenkapazität liegt unter 70 Prozent des Sollwertes).
  • wenn bei Ihnen eine Krebserkrankung festgestellt wurde.
  • wenn Sie an anderen schweren Krankheiten leiden.
Seite 1: Eine Impfung gegen die Allergie
Seite 2: Voraussetzungen
Seite 3: Wirksamkeit
Seite 4: Risiken und Nebenwirkungen
Seite 5: Tipps
Seite 6: Expertenrat
 
 
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Allergie bei Kindern

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