Nebenwirkungen sind bei der SCIT sehr selten, kommen aber vor. Das Immunsystem kann mit heftiger Abwehr reagieren, bis hin zu Atemnot und allergischem Schock. Ein erfahrener Arzt bekommt solche Überreaktionen gut in den Griff, wenn er schnell eingreifen kann. Die meisten Zwischenfälle treten innerhalb von 30 Minuten nach der Injektion des Allergens auf. Bleiben Sie deshalb nach der Therapie noch mindestens eine halbe Stunde in der Praxis und sagen Sie Bescheid, falls Sie erste Symptome wie Schnupfen, Tränen und Jucken, Niesen oder Husten bemerken.
Die Einstichstelle kann zudem gerötet sein oder anschwellen. Meist verschwinden diese örtlichen Reaktionen schnell wieder von allein. Eine Überreaktion kann auch Stunden oder Tage nach der eigentlichen Behandlung auftreten. Achten Sie auf mögliche Vorboten und informieren Sie Ihren Arzt, sobald sie auftreten.
Bei Tropfen oder Tabletten sind bisher keine schweren Nebenwirkungen aufgetreten, sondern nur Reaktionen im Mund - dafür sehr häufig: Bis zu 70 Prozent der so Behandelten klagt über diese Nebenwirkungen. Im Einzelnen sind das: