Allergische Reaktionen vom Typ III treten nicht sofort auf. Symptome können sich sechs bis zwölf Stunden nach dem Kontakt mit einem Allergen äußern. Typisch für diesen Typ sind folgende Erkrankungen:
Ähnlich wie bei Typ II verbinden sich Antigene und Antikörper unter bestimmten Voraussetzungen miteinander, mit dem Unterschied, dass die Antigene nicht wie bei der Typ-II-Reaktion auf der Oberfläche der körpereigenen Zellen liegen, sondern löslich sind und frei im Blut zirkulieren. Sie bilden mit den Antikörpern größere Einheiten, sogenannte Immunkomplexe, die wie bei Typ II das Komplementsystem aktivieren: Abwehrzellen versuchen nun, diese Allergen-Antikörper-Verbindungen zu eliminieren. Bei diesem Vorgang wird jedoch oft auch das Gewebe geschädigt, an dem sich die Komplexe anlagern. Doch es gelingt den Abwehrzellen nicht immer, die Verbindungen restlos zu zerstören. Verbleibende Komplexe können sich in bestimmten Geweben ablagern und Entzündungen hervorrufen.