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Das iPhone 7 kommt ohne Kopfhörer-Buchse - das wären die Folgen

Bluetooth-Kopfhörer sind schon jetzt äußerst beliebt, im Herbst könnten sie einen weiteren Popularitätsschub bekommen: Apple will beim iPhone 7 die Klinke abschaffen. Das hat Folgen für die Hersteller und Nutzer.

iPhone 7 ohne Kopfhörer-Klinke

Beim nächsten iPhone könnte die Klinken-Buchse verschwinden. Kopfhörer-Hersteller wappnen sich bereits.

Es ist nur ein kleines Loch im Smartphone, doch es sorgt für großen Wirbel: Apple wird beim iPhone 7 die klassische Kopfhörer-Buchse abschaffen. Bislang ist das nur ein Gerücht - aber ein ernstzunehmendes, das aus immer mehr Quellen aus der Techbranche bestätigt wird. Der Verzicht auf die Klinke wäre ein radikaler Schritt, der typisch für Apple wäre. Der Konzern schert sich bekanntermaßen wenig um technische Konventionen, im vergangenen Jahr brachte man etwa ein Macbook heraus, das nur einen einzigen USB-C-Steckplatz bietet. Doch das Abschaffen der Kopfhörer-Buchse, die wir seit den Achtzigern kennen, hätte weitreichende Folgen - für Apple, die Zubehör-Hersteller und die Nutzer.

iPhone 7 nutzt Lightning-Anschluss

Durch den Wegfall der Klinke spart Apple Platz im Inneren des Smartphones ein. Dadurch ergeben sich mehrere Möglichkeiten: Entweder wird das iPhone noch dünner oder es bietet andere Goodies, etwa ein wasserdichtes Gehäuse oder einen mächtigeren Akku.

Die Kehrseite: Millionen Kopfhörer mit dem runden 3,5-Millimeter-Stecker passen dann nicht mehr in das neue Apple-Smartphone. Zumindest nicht ohne Adapter. Und solch ein Zubehör lässt sich Apple bekanntlich gut bezahlen, sofern es nicht im Lieferumfang enthalten ist. Kopfhörer sollen stattdessen über den Lightning-Connector an das iPhone 7 angeschlossen werden.

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iPhone 7 mit besserer Soundqualität?

Das bietet aus technischer Sicht mehrere Vorteile: Der Lightning-Anschluss ist zugleich für die Stromversorgung zuständig, sodass die Kopfhörer neue Funktionen bieten könnten - etwa eine aktive Geräuschunterdrückung (Noise Cancelling). Den Strom dafür ziehen die Smartphones direkt aus dem Akku des iPhone 7, der dann hoffentlich besser bestückt ist als bei den aktuellen Modellen. Ein Akku im Kopfhörer selbst wäre dann nicht mehr nötig, wodurch die Hersteller wiederum Gewicht einsparen.

Außerdem überträgt der Lightning-Stecker die Musikdaten digital, was die Soundqualität (etwa die Stereo-Trennung) verbessert. Um solche Unterschiede zu hören, benötigt man allerdings echte Premium-Kopfhörer und hochauflösende Musikdateien. Die bietet Apple Music noch nicht, doch das könnte sich ändern. Für den Musikstreamingdienst wäre das ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im Kampf gegen Spotify.

Bluetooth-Kopfhörer für das iPhone 7

Eine Alternative wären die schon jetzt sehr populären Bluetooth-Kopfhörer, die drahtlos mit dem Handy verbunden werden. Der große Vorteil: Diese Kopfhörer funktionieren auch mit Geräten anderer Hersteller, im Gegensatz zu Lightning-Kopfhörern.

Angeblich arbeitet Apple gemeinsam mit Tochterfirma Beats an einem neuen Paar Bluetooth-Kopfhörer, das lediglich aus zwei einzelnen Steckern für die Ohren besteht. In den neuartigen Kopfhörern soll auch ein Mikrofon verbaut sein, sodass man telefonieren kann. Im Lieferumfang des iPhone 7 sind vermutlich die klassischen In-Ear-Kopfhörer enthalten, dann nur eben mit Lightning-Anschluss.

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Petition gegen Apple

Einige Hersteller - etwa Harman oder Philips - bieten bereits heute Lightning-Kopfhörer an. Andere rüsten sich schon für den Ernstfall und werden aller Voraussicht nach im Herbst mit eigenen Modellen nachlegen - zuerst vermutlich Schwergewichte wie Bowers & Wilkins, Bang & Olufsen, Sony und Co.

Wer sich neue Kopfhörer kaufen will und mit dem iPhone 7 liebäugelt, sollte am besten noch ein paar Monate warten oder direkt zur Bluetooth-Variante greifen. Der eine oder andere könnte das iPhone 7 aber auch aus Frust boykottieren: 240.000 Menschen haben online bereits eine Petition unterzeichnet, die gegen die Abschaffung der Klinke ist. Ob das Apple zum Umdenken bewegen wird, darf allerdings bezweifelt werden.

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