So wird das Android-Smartphone sicher

26. März 2013, 11:50 Uhr

Auf Smartphones sind mehr persönliche Daten als auf vielen PCs. Das wissen auch Kriminelle: Sie programmieren Viren und Trojaner für Android, um Geld und Daten zu stehlen. Wie Sie sich schützen. Von Christoph Fröhlich

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Android ist das meistgenutzte mobile Betriebssystem der Welt: Auf mehr als 750 Millionen Geräten ist Googles Software bereits installiert, jeden Tag kommen 1,3 Millionen weitere dazu. In den nächsten sechs Monaten dürfte sich der kleine grüne Androide auf mehr als einer Milliarde Smartphones und Tablets befinden. Die enorme Verbreitung ist nicht nur für Google-Chef Larry Page ein Grund zur Freude. Auch Cyberkriminelle nutzen die steigende Popularität aus, um Viren, Würmer und Trojaner zu verbreiten. Derzeit zählen Sicherheitsexperten von Lookout mehr als 30.000 Schädlinge, vor anderthalb Jahren waren es knapp 250. Mehr als sechs Millionen Menschen wurden im vergangenen Jahr Opfer von Android-Viren.

Einer der bekanntesten Schädlinge ist der "Zeus"-Trojaner. Mit ihm gelang es Betrügern im Dezember 2012 von rund 30.000 Bankkonten mehr als 36 Millionen Euro zu erbeuten, die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher sein. Es war einer der komplexesten Angriffe in der Geschichte des Online-Bankings. Selbst das als sicher geltende mTan-Verfahren zur Überweisung auf Smartphones konnten die Kriminellen mit der Smartphone-Software aushebeln. Es war kein Einzelfall: In der Vergangenheit löschte Google mehrfach bösartige Apps, die Smartphone-User abzockten oder private Daten ausspionierten.

Dabei kann man sich mit wenig Aufwand vor Datenklau schützen. Sicherheits-Apps bieten für wenig Geld einen guten Rundumschutz, verschiedene Einstellungen geben Schnüffel-Apps keine Chance. stern.de gibt ein paar Tipps.

 
 
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