Ein Faustschlag aus Eifersucht

Die Iguazú-Wasserfälle in Brasilien sind ein berauschendes Naturspektakel und der Sage nach das Resultat verwehrter Götterliebe. Teil 4 unserer Fotoserie "Naturwunder Erde".

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Mit einem mächtigen Donnern bewegen sich die Wassermassen bis zu 80 Meter in die Tiefe, feiner Sprühnebel steigt auf. Die Sonne taucht das einzigartige Naturschauspiel in mildes Licht. Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den spektakulärsten ihrer Art, über eine Million Touristen reisen jährlich an, um sie zu sehen.

Für das Fotoprojekt "Naturwunder Erde" hat der Fotograf Markus Mauthe die Wasserfälle im Iguazú Nationalpark besucht. Ihm gelangen Aufnahmen, die so für Touristen unmöglich sind. Denn Mauthe bekam die Erlaubnis, das Gelände außerhalb der Besuchszeiten zu betreten, was es ihm ermöglichte, die Stimmung bei Sonnenuntergang und in der Morgendämmerung einfangen. " Auch nach über zwanzig Jahren in der Naturfotografie sind die Momente, in denen sich die ersten zarten Farben des kommenden Tages in das Dunkel vermischen, noch immer ein magisches Erlebnis", sagt er.