Ratgeber Kinderkrankheiten

Der Kinder-TÜV

Wollen Sie wissen, ob mit Ihrem Kind alles in Ordnung ist, können Sie zum Vorsorge-Check gehen: Der Arzt prüft, ob Ihr Nachwuchs alles kann, was er können sollte und ob alles so wächst, wie es richtig ist. Für diese kostenlosen Untersuchungen von U1 bis J1 gibt es zehn festgelegte Zeiträume.

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Das Vorsorgeprogramm für Kinder umfasst zehn Untersuchungen©

Babys lächeln, wenn sie ein Glockenspiel hören. Kleinkinder können laufen und Treppen steigen. Vorschulkinder ziehen sich schon alleine an. Eltern sind stolz auf alles, was Ihr Kind schon kann. Und sie sind froh, wenn Ihnen die Kinderärztin bestätigt, dass alles in Ordnung ist. Dafür sind die so genannten U-Untersuchungen da.

Sie sollten diese Vorsorge-Checks nicht versäumen. Denn die Ärztin erkennt dabei auch, ob Ihr Kind krank ist oder sich seine Entwicklung verzögert. So kann sie so früh wie möglich handeln. Denn gerade in den ersten Lebensjahren können Mediziner Krankheiten heilen, deren Symptome sie später lediglich bessern können. Das gilt zum Beispiel für eine falsch gewachsene Hüfte oder für Herzkrankheiten.

Das Vorsorgeprogramm wird von den Krankenkassen bezahlt und umfasst zehn Untersuchungen, die Ihr Kind vom ersten Lebenstag bis zu seinem sechsten Lebensjahr durchläuft. In den ersten zwölf Monaten hat Ihr Sprössling bereits sechs Arzttermine. Sie folgen dicht aufeinander, um Krankheiten so früh wie möglich zu erkennen. Nach jeder Untersuchung schreibt der Arzt die erhobenen Daten und Befunde in ein gelbes Vorsorgeheft. Sie nehmen es mit nach Hause. Eine weitere Untersuchung ist dann zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr vorgesehen.

Verstehen Sie die Sprache Ihres Kindes?

Bei jedem Vorsorge-Check untersucht der Kinderarzt Ihr Kind ganz genau. Er prüft, wie viel es wiegt, misst seine Körpergröße und seinen Kopfumfang. Was den Mediziner besonders interessiert, hängt vom Alter Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes ab und variiert von Mal zu Mal.

Fragen Sie die Kinderärztin, was auch immer Sie wissen möchten. Und wundern Sie sich nicht, wenn sie sich erkundigt, wie es Ihr Alltag mit dem Baby läuft. Sie fragt und beobachtet, wie Sie sich gegenüber dem Kind verhalten und wie das Kind reagiert. Das ist gut so. Sie will sicher gehen, dass Sie verstehen, was Ihnen das kleine Wesen mitteilen möchte. Klappt diese Kommunikation nicht, dann schadet das dem Kind. Für solche Fälle gibt es Hilfen.

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Die Gesundheit ihrer Kinder ist Eltern wichtig: 90 Prozent nutzen die Früherkennungs-Termine im ersten Lebensjahr. Noch bis zu 80 Prozent der Eltern gehen mit ihren sechsjährigen Söhnen und Töchtern zur Kinderärztin.

Ihre eigene Vorsorge nehmen die Väter und Mütter bei weitem nicht so ernst. Und auch ihre jugendlichen Sprösslinge schicken sie offenbar nicht gerne zum Arzt. Nur jeder Fünfte kommt zur J1-Jugendberatung. Beratung heißt sie, weil sie nicht nur der Frühdiagnose von Gesundheitsstörungen dient. Die Teenager können dort auch viele Fragen loswerden und sich beraten lassen, zum Beispiel zu Sexualität oder zu Drogen.

 
 
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