Prinz ohne Namen

23. Juli 2013, 09:52 Uhr

Mordecai? Aubrey? Oder doch Lewellyn? Im englischen Hochadel finden sich einige Namen, die man dem Sohn von William und Kate nicht wünschen möchte. Spekulationen sind in vollem Gange. Von Catrin Bartenbach

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Das Royal Baby ist da. Und wie soll es heißen? Das ist die große Frage. Seit bekannt wurde, dass Kate schwanger ist, rätseln und wetten die Briten. Der Tradition folgend wird das Kind nicht gleich beim Verlassen des Krankenhauses beim Namen genannt, sondern erst ein paar Tage später. Hochgehandelt wurden in den Wettbüros seit Monaten die üblichen Charles, Edwards und Georges. Doch was wäre, wenn William und Kate für ihren kleinen Prinzen mal Lust auf etwas ganz anderes hätte (und sei es nur, um Familie und Presse etwas zu schocken)?

Unaussprechbare historische Vorbilder

Kleine Kostprobe gefällig? Im englischen Hochadel sind für Jungen durchaus üblich: Adolphus, Augustus, Peregrine, Mordecai, Archibald, Casimir, Wogan, Crispin, Jago, Jasper, Angus, Lachlan, Davan, Aubrey.

Prinz Andrew hat es schon vor über 20 Jahren vorgemacht. Als er und Gattin Fergie damals zwei Töchter in die Welt setzten, kamen sie auf Beatrice und Eugenie – bei letzterem Namen weiß bis heute kein Mensch, wie er auf Englisch eigentlich richtig ausgesprochen wird. Im Internat hat man die Prinzessin von York dann Ohrenzeugen zufolge auch immer nur "Jugiie" gerufen.

Lewellyn aus walisischer Tradition?

Aber wie auch immer der Rufname lauten wird, ein paar Namen weiter hinten in der Namensfolge sind gesetzt - die der Großeltern: Charles und Michael nach den Großvätern, dazu Henry, falls Williams Bruder Harry Patenonkel wird. Wenn es ein Mädchen geworden wäre, wären sicher Diana oder Frances nach Williams Mutter oder Carole für Kates Mutter dabei gewesen.

Oder - da Opa Charles der Prinz von Wales ist - darf es gerne auch was Walisisches sein: Lewellyn für einen Jungen käme zumindest bei den Untertanen in diesem Landesteil extrem gut an, wenn auch eher nicht bei den Klassenkameraden in der öffentlichen Grundschule, die das Kind später besuchen soll ...

Hoffnung selbst bei absurden Einfällen

Falls die Eltern allzu kreativ vorgehen sollten bei der Namensgebung - es gibt Hoffnung. Denn wenn der kleine Prinz dereinst den britischen Thron besteigt, so in 50 bis 60 Jahren, hat er nach alter Tradition immer noch die Möglichkeit, sich den Namen zu wählen, den er als Monarch führen möchte - und spätestens dann kommt sicher wieder George ins Spiel.

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