Zur mobilen Ansicht
Wechseln Sie für eine bessere Darstellung
auf die mobile Ansicht
Weiterlesen Mobile Ansicht
Startseite

Neonazis verprügeln Kameramann von Pro-Pegida-Sender

Beim Pegida-Jahrestag wurde ein RT-Deutsch-Kameramann von Neonazis angegriffen - obwohl der Sender mit Pegida sympathisiert. Auch als der Journalist schon am Boden lag, ließen die Angreifer nicht von ihm ab.

Polizisten stehen vor Pegida-Demonstranten in Dresden

Ein Videojournalist des russischen Fernsehsenders RT wurde Opfer eines Neonazi-Angriffs

Pegida feierte Geburtstag, ganz friedlich blieb es dabei nicht: Der Kameramann Jose Sequeira des russischen Fernsehsenders RT musste die Gewaltbereitschaft einiger Neonazis am eigenen Leibe erfahren. Während er die Pegida-Veranstaltung in Dresden filmte, wurde er plötzlich von hinten angegriffen. "Es waren sechs oder sieben", "sie schlugen mir auf den Hinterkopf", sagte Sequeira in einem Videobeitrag bei RT.

"Sie griffen nach meiner Kamera und traten danach, dann fingen sie an mich zu schlagen. Ich griff nach meiner Kamera, doch sie schlugen weiter zu." Selbst als Sequeira bereits am Boden lag, ließen die Angreifer nicht von ihm ab. Erst die Polizei konnte den Journalisten aus dem Handgemenge befreien. Trotz des brutalen Angriffs scheint Sequeira keine schweren Verletzungen erlitten zu haben.

Der früher als "Russia Today" bekannte TV-Sender RT ist hierzulande umstritten - auch weil er mit der Pegida-Bewegung sympathisiert. Zu dem Sender gehört auch die Nachrichtenagentur "Ruptly", die ihren Hauptsitz in Berlin hat. Für die Neonazi-Angreifer schien die positive Pegida-Berichterstattung von RT in ihrer Gewaltbereitschaft gegenüber den Medien offenbar keinen Unterschied zu machen. Möglich ist auch, dass die Angreifer nicht wussten, für wen der Journalist filmte.

Hier berichtet Jose Sequeira von dem Angriff in Dresden:


amt

Weitere Themen

täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools