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14. Mai 2008, 13:58 Uhr
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Tabuthema Lehrergewalt

Wenn von Gewalt an Schulen die Rede ist, denkt fast jeder zu allererst an prügelnde Schüler auf dem Pausenhof oder pöbelnde Halbstarke im Klassenzimmer. Dass aber auch Lehrer gegenüber Schülern gewalttätig sind, verschwindet meist unter dem Deckmantel des Schweigens. Von Tonio Postel

Der Rohrstock hat zwar ausgedient, doch der Strafkatalog mancher Lehrer hat es in sich.© Picture Alliance

Wenn von Gewalt in der Schule die Rede ist, sind die Assoziationen klar: Prügelnde Schüler und pöbelnde Banden fallen einem da ein, unweigerlich öffnet man gedanklich auch die Schublade mit der Aufschrift "Migrationshintergrund", in welche man jene Schläger gerne einsortiert. Dass an Schulen aber auch Lehrer gewalttätig sind, ist weniger gängig.

Zum Beispiel an der Waldorfschule in Hamburg-Wandsbek, wo seit vergangenem Jahr drei Fälle von Gewalt gegen Schüler zu Strafanzeigen führten: Lehrer sollen dort Schülern ganze Haarbüschel herausgerissen haben oder Kinder so hart geohrfeigt haben, dass diese zu Boden gingen. Auch in Kempten im Allgäu standen 2006 acht Lehrer wegen ähnlicher Taten vor Gericht, drei von ihnen wurden zu Geldstrafen verurteilt.

"Lehrergewalt ist ein Tabuthema"

"Lehrergewalt ist ein Tabuthema", sagt Angelika Bachmann vom Verein "Lernen ohne Angst" (LOA) und Mitautorin des Buches "Wenn Lehrer schlagen". Wer sich auf der Homepage des Vereins die Liste der öffentlich gemachten Fälle ansieht, gerät ins Staunen: Beinahe zu jedem Buchstaben im Alphabet findet sich eine Stadt oder ein Bundesland mit einem oder mehreren Fällen von Lehrergewalt gegen Schüler. Dennoch gibt es, wo man auch nachfragt, keine Statistiken darüber, wie viele Schüler eigentlich betroffen sind. Die Fälle ähneln sich. Einer führte zur Gründung des Vereins "Kischuno" (Kinder in Schulnot).

Gründerin ist Catrin Lange, die Mutter eines 11-jährigen Jungen, der in die sechste Klasse eines Gymnasiums im Rheinland ging und Zeuge von verstörenden Erlebnissen wurde: Ein Mitschüler, der angab seine Hausaufgaben vergessen zu haben, wurde vom Klassenlehrer aufgefordert sich breitbeinig mit dem Gesicht zur Tafel aufzustellen, um ihm vor der Klasse einen kräftigen Tritt in den Hintern zu verpassen. "Mein Sohn kam danach durchgeschwitzt und heulend nach Hause, dabei war er nicht mal das Opfer", sagt Lange. Auch Schläge auf den Oberarm oder Kreidemarkierungen gehörten bei Fehlern zum Strafenkatalog des Lehrers.

"Straftradition übernommen, die ihre Wurzeln in der Bibel hat"

Volker Krumm, Erziehungswissenschaftler von der Uni Salzburg, der in einem Zeitraum von zwölf Jahren immer wieder Interviews mit Lehrern, Eltern, Schülern und Studenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema führte, auch im Rahmen der OECD-Studie Timss (Third International Mathematics and Science Study), kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: 77 Prozent der befragten Schüler sahen sich demnach Kränkungen und Mobbing durch Lehrer ausgesetzt.

60 Prozent der interviewten Eltern und 55 Prozent der Lehrer bestätigten dies. Dabei seien nur 23 Prozent Einzelfälle gewesen und von den wiederholten Verbalinjurien (64 Prozent) dauerten zwei Drittel länger als sechs Monate, etliche mehrere Jahre. Immer waren mehr jugendliche Frauen (84 Prozent) als Männer (66 Prozent) betroffen.

Laut einer Erhebung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 2006, spiele Mobbing bei den 11- bis 16-Jährigen eine immer größere Rolle: Mehr als ein Drittel der Befragten habe damit schon negative Erfahrung gemacht, etwa fünf Prozent gaben an, mehrmals pro Woche schikaniert zu werden. Auch in der Klasse von Catrin Langes Sohn waren Ausdrücke wie "Vollidiot" üblich. "Wir haben eine Straftradition übernommen, die ihre Wurzeln in der Bibel hat", sagt Krumm. In einer Passage im Buch Mose werde gar die Steinigung ungehorsamer Kinder vor den Stadttoren erlaubt.

Die von der Europäischen Union (EU) 2001 in Auftrag gegebene Studie "Maßnahmen gegen die Gewalt an Schulen: Ein Bericht aus Deutschland", kommt zu dem Ergebnis, dass Untersuchungen von Lehrergewalt gegen Schüler hierzulande kaum möglich seien. Denn die Behörde, die solche Untersuchungen genehmigen müsse, sei gleichzeitig oberster Dienstherr der Lehrenden, schreiben die Autoren Mechthild Schäfer und Stefan Korn. Auch Angelika Bachmann vom Verein LOA, bestätigt dies. "Das Schulamt nimmt eine Zwitterfunktion ein - es soll Lehrern und Schülern gerecht werden, hat also eine Fürsorgepflicht für Lehrer und Schüler und fungiert als Dienstaufsicht. Das ist nicht machbar!" Erfahrungsgemäß läge allen beteiligten Dienststellen viel daran, Gewaltvorfälle, die von Lehrkräften ausgehen, zu vertuschen. "Aus Corpsgeist und um das angeschlagene Image der Lehrer nicht weiter zu beschädigen." Deshalb würden Studien kaum zugelassen, Arbeiten ignoriert und attackiert.

Vertuscht und verharmlost

Aufgerüttelt durch die Ergebnisse einer umfassenden Schülerbefragung an 191 Bremer Schulen aus dem Jahr 2003, beauftragte der Bremer Senat 2004 die Akademie für Arbeit und Politik der Uni Bremen mit einer Schulleiterbefragung zum Thema. Mehr als die Hälfte der Schüler hatte gesagt, einige oder alle Lehrer seien unfair zu ihnen gewesen. Über ein Viertel sprach von alltäglichem Hohn von Lehrern gegenüber Schülern, die Fehler bei ihren Aufgaben gemacht hatten und jeder 20. Schüler sei bereits Opfer von Gewalt geworden.

Acht Schulleiter hätten Übergriffe mit sexueller-, 13 weitere andere körperliche Gewalt von Lehrern eingeräumt, schreiben die Autoren Thomas Leithäuser und Frank Meng. "In der Regel sehen sich Schulleiter als Lehrer und stellen sich schützend vor die Kollegen", sagt Frank Meng. Dabei sei gerade Offenheit im Verhältnis zwischen Schulleiter und Lehrer entscheidend. Auch die Lehrergewerkschaft GEW sieht im "Vertuschen oder Verharmlosen" von Lehrergewalt durch Schulen oder Behörden, "keinen angemessenen Umgang mit dem Problem". Stattdessen verlange man Prävention und "vernünftige Lehr- und Lernbedingungen".

In der Beratungsstelle Gewaltprävention der Schulbehörde Hamburg, versucht Leiter Christian Böhm die "Übergriffigkeiten" der Lehrer zu erklären: "Das schaukelt sich in Stresssituationen hoch, dann wissen sich Lehrer nicht anders zu helfen und packen zu. Die sind überfordert." Komme es zur Anzeige, folgten rasch Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft, Ermahnungen und Bußgelder, auch Anti-Gewalt-Seminare oder Versetzungen.

Es sei aber auch schon vorgekommen, dass Schüler Lehrer beschuldigt hätten, um eigene Fehler zu kaschieren. "Seit langem wird behauptet, dass die Gewalt unter Schülern zunimmt, dabei nimmt sie seit zehn Jahren ab", sagt Volker Krumm. Angelika Bachmann vom Verein LOA folgert: "Es geht nicht darum, Hexenjagden zu führen und Lehrer in den Ruin zu treiben, sondern um die Aufarbeitung, auch von Schülerseite." Eine Anzeige sei oft keine Lösung, und selbst ein Geständnis könne manchen Lehrer in den Ruin treiben. Bestenfalls treffe man sich mit Schulleitung und Lehrern zu einem Gespräch um adäquate Lösungswege zur Prävention und Wiedergutmachung auszuarbeiten.

Versprechen gebrochen, sich zu entschuldigen

Im Fall von Catrin Lange und ihrem Sohn versprach der Lehrer, nach einem Gespräch mit Eltern und Schulleiter, sich bei der Klasse zu entschuldigen. Er hat es aber nie getan und unterrichtet dort noch heute. Frank Meng von der Uni Bremen rät dazu, das Tabuthema nicht direkt anzusprechen, sonst "stößt man schnell gegen eine Mauer". Besser sei es, gemeinsame Regeln und "positiv formulierte, pädagogische Paradigmen", zu entwickeln, "am besten in Lehrerteams."

Wie man Lehrern einen Ausweg aus Konfliktsituationen zeigen kann, zeigt beispielsweise das Projekt der RAA (Regionale Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule) in Brandenburg. Mittels Gesprächen mit Lehrern, Rollenspielen, dem Vergeben von Umgangsnoten oder dem lösen von Aufgaben in Gruppen, soll die Schärfe aus den Klassenzimmern weichen und der Zusammenhalt gestärkt werden. Damit die Umsetzung auch funktioniert, kommen die Mitarbeiter in die Klassen und überzeugen sich selbst davon. Einige Schüler wären gewiss dankbar für diese Hilfe.

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Was Betroffene tun können Außer an den Verein LOA (Lernen Ohne Angst) können sich Opfer von Lehrergewalt auch an folgende Einrichtungen wenden: "Intellegimus" - Eltern- Selbsthilfegruppe hochbegabter und unterforderter Kinder"
"Kischuno"- Kinder in Schulnot" Der Kinderschutzbund stellt deutschlandweit eine kostenfreie "Nummer gegen Kummer" bereit. Unter der Rufnummer 0800-1110-333 können Kinder und Jugendliche, unter der Durchwahl -550 Rat bei psychologisch geschulten Mitarbeitern erhalten. Betroffene können sich auch an die Beratungslehrer, an Elternvertreter oder -Räte, sowie den Schulpsychologischen Dienst wenden. Sollten alle Vermittlungen scheitern, gibt es die Möglichkeit einer Dienstaufsichtsbeschwerde. Sie wird bei der Schulleitung eingereicht und muss an die Schulaufsicht weitergeleitet werden.

Von Tonio Postel
KOMMENTARE (10 von 35)
 
Quer (09.04.2008, 15:05 Uhr)
Stimmt
Sie haben Recht "ganzbaf". Das stimmt auch nach meinen Informtationen.
Aber da gab es auch schon mal jemanden in der Politik, der von sicheren Renten gesprochen hat und ein anderer davon, dass innert weniger Jahre der Osten zu blühenden Landschaften würde.
Will sagen, dass es vieles gibt, daran zu kommen aber leider nicht immer ganz so einfach ist, wie es sein sollte, oder wie man es darstellt.
ganzbaf (09.04.2008, 14:47 Uhr)
Nach meinen Informationen...
kann heute jeder Schulleiter (in gewissem Umfang) ihm geeignet und notwendig erscheinendes Sonder-Personal einstellen.
Möglicherweise nicht in allen Bundesländern.
Quer (09.04.2008, 14:11 Uhr)
@ leobissinger
Tut mir leid wenn Sie sich angegriffen fühlen. Ich denke, Sie als Lehrer sollten einerseits den Kommentar von "sportartmakler" berücksichtigen und 2. Selbst wenn das vorher geschriebene nicht existent wäre, empfehle ich Ihnen, bei Wikipedia mal Humor (schwarz), Ironie und Satire nachzuschlagen.
Darüber hinaus liegt es mir fern, den Lehrerberuf in irgendeiner Form abzuwerten. Auch wenn ich den Lehrerberuf an den Nagel gehängt habe, bin ich immer noch in der Bildung tätig. Aus den genannten Gründen nur nicht mehr mit Kindern. Hier ist man Erwachsener, wird als solcher verstanden und behandelt und braucht sich keine Gedanken über Möglichkeiten zu machen, die nur auf dem Papier existieren. Auch wenn ich jetzt noch mehr Zeit für meine Arbeit benötige und wesentlich weniger Ferien habe .... die gewonnene Arbeits- und Lebensqualität wiegt das locker auf.
Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht so genau, was Sie mit der Aussage bezwecken, dass ich mich hinter einer "Maske" verstecken würde. Sie können sich ja mit mir austauschen. Aber ganz ehrlich. Ich habe keine Lust damit konfrontiert zu werden, wie ein Hr. Leo Bissinger 1978 das Max Born Gymnasium abgeschlossen zu haben. Lehrer hin oder her. Datenschutz ist ein Menschenrecht
sportartmakler (09.04.2008, 13:49 Uhr)
@leobissinger
sie sollten quers erstes statement lesen, dann erübrigt sich bestimmt ihr letztes
leobissinger (09.04.2008, 13:41 Uhr)
@quer
mag sein, dass wir Lehrer alle blöd sind, ...
aber ich deute dies so um, dass die meisten meiner Kollegen inkl. mir so täglich so blöd im Bemühen,
aus überdrehten, von Fernseh-PC-Consumern wieder ansprechbare Kindern und Schüler zu machen.
Wo tun sie etwas für die Gesellschaft , außer hier beleidigend zu sein hinter einer Maske die sich "quer" nennt ?
bR4iNST0RM (09.04.2008, 13:32 Uhr)
Das "System"?
Ich kann hier auch nur aus eigener Erfahrung berichten: auf meiner Schule gab es zum Glück einen ganzen Stab von Lehrern, die ihren Beruf sehr gut ausgeübt haben! Und es gab die Handvoll Ausnahmen!
Eine Klassenlehrerin von mir hat es mit dem „Strafkatalog“ gerne übertrieben. Es gab etwa 45% Migranten in unserer Klasse, die den Klassenalltag deutlich bereicherten! Positiv! Denn hier waren die Lehrer sehr gefordert und konnten ihren „pädagogisch sinnfreien“ Lehrplan mal nicht nach 0815 durchziehen. Das wiederum hat bei einigen Lehrern, wie bei meiner Klassenlehrerin, Überreaktionen hervorgerufen, welche mit fliegenden Klassenbüchern, Schlüsselbunden und Kreidestücken kompensiert wurden. Aber eben nicht bei allen!
Sorgen hat mir dann aber das Thema „Stresslehrer“ bereitet, als es um Geschichte ging. Hier entschied die Lehrerin aus persönlichen Gründen (nein, sie war kein Jude!) im Geschichtsunterricht den 2ten Weltkrieg komplett auszuklammern. Stattdessen wurde der Mischwald durchgepaukt. (wohlgemerkt im Geschichtsunterricht) Auf Anfragen meinerseits wurde ich Rausgeworfen, Begründung: Probleme mit der Anerkennung der Autorität des Lehrers… nach diesem Vorfall war es dann auch so! Soviel zu den „Machtspielchen“. Andere „Strafen“ der Lehrer hielten sich eher im psychisch Bereich auf: Ausgrenzung von der Klassengemeinschaft (der/die Lehrer/in hat der Klasse verboten, mit dem betreffenden Schüler zu sprechen oder zu spielen), vom Lehrer ignoriert werden oder bei „besonders schweren Störungen“ der allzeit beliebte Rauswurf.
Ich denke es ist nicht der Fehler des „Systems“! Das Ganze hat was mit Respekt zu tun und der wird von Kinderbeinen an von den Eltern vermittelt. Die Lehrer geben ihren Teil dazu, aber die Erziehung an sich ist Elternaufgabe! Wem das nicht passt, sollte sich überlegen ein Kind zu bekommen!
Quer (09.04.2008, 13:28 Uhr)
@ ganzbaf
Wer hat denn bitte schön geschrieben, ich zitiere:
wird es immer schwierig sie abzustellen. Aber zuvor haben Lehrer und Schulleiter versagt, da sie nicht von vornherein konsequent genug waren!
Es gibt heute alle Möglichkeiten, von Extrapersonal (Sozialarbeiter/-Pädagogen), die sich nur um solche Vorfälle kümmern, bis hin zu Antigewalttrainigs, Schüler"gerichten" und auch professioneller Pausenaufsicht, mit "Türsteherqualitäten", wenn es gar nicht mehr anders geht.
Hier werden doch lediglich Möglichkeiten aufgezeigt. Noch dazu solche, die mehrheitlich nur auf dem Papier existieren.
ganzbaf (09.04.2008, 13:20 Uhr)
Mich interessieren weniger....
"Möglichkeiten", als Lösungen.
;-P
Quer (09.04.2008, 13:20 Uhr)
Toll, was es nicht so alles gibt ...
.... zu dumm nur, dass die Lehrer nicht intelligent genug sind, diese Hilfen auch immer in Anspruch zu nehmen. Die sind eben doch alle zu blöd. Studiert aber blöd. Haben wohl zu lange über die Farbe rot bei Grimms Märchen philosophiert, anstatt sich ernsthaft zu überlegen, wie man einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars ....
Ach ne. Das war ja eine andere Geschichte.
Alex64 (09.04.2008, 13:11 Uhr)
Schon komisch
"Es gibt heute alle Möglichkeiten, von Extrapersonal (Sozialarbeiter/-Pädagogen), die sich nur um solche Vorfälle kümmern, bis hin zu Antigewalttrainigs, Schüler"gerichten" und auch professioneller Pausenaufsicht, mit "Türsteherqualitäten", wenn es gar nicht mehr anders geht."
Was man heutzutage so alles braucht. Liegt´s am System? Ach nö, vergessen, das war ja zu meiner Zeit gar nicht so anders.
An der Ausbildung der Lehrer? Eigentlich auch nicht, man sagt ja, das diese "modernisiert" werden müsste, da sie den heutigen Anforderungen der "modernen" Pädagogik nicht mehr entspricht, also müsste es ja noch die alte sein.
Hmm - ja woran denn nun? Warum braucht man heute soviele Sozialpädagogen, Schülergerichte, Antigewalttraining und sonstiges? Was hat sich seit den 70igern/früher 80igern geändert? Vielleicht das Schüler"material"? Das Anspruchsdenken derselben? Das "vernünftige" Erziehungsverhalten der Elterngeneration, die ihren Kindern ja nicht mit Autorität begegnet, da das die lieben Kleinen ja in ihrer Entwicklung stören könnte?
Könnte das auch eine Möglichkeit sein?
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