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Bundeswehr-Tornados dürfen nachts nicht gegen den IS fliegen

Seit kurzem beteiligen sich deutsche Bundeswehr-Jets am Kampf gegen den IS. Doch die Piloten dürfen nur noch tagsüber fliegen. Grund dafür ist eine zu stark reflektierende Beleuchtung im Cockpit.

Ein Tornado der Bundeswehr landet auf der Air Base von Incirlik

Die Bundeswehr beteiligt sich seit Anfang 2016 an Aufklärungsflügen über Syrien und dem Irak

Wegen zu stark reflektierender Cockpit-Beleuchtung sind nach einem Zeitungsbericht nächtliche Aufklärungsflüge der Bundeswehr-Tornados gegen die Terrormiliz Islamischer Staat nicht möglich. Das berichtet die "Bild" unter Berufung auf Aussagen der Bundeswehr-Luftwaffe.

Grund dafür sei die jüngste Aufrüstung der Flieger mit neuer Soft- und Hardware. Das bestätigte ein Luftwaffen-Sprecher dem Blatt. Die Luftwaffe arbeite an einer "zeitnahen Zwischenlösung", sagte der Sprecher. Bis Ende des Jahres hoffe die Luftwaffe, die Probleme grundsätzlich beheben zu können.

Bundeswehr kämpft seit 2016 gegen IS

Seit Anfang 2016 beteiligt sich die Bundeswehr mit Aufklärungsflügen über Syrien und dem Irak am Kampf gegen die Terrormiliz. Der Einsatz sei durch die Nachtflug-Probleme nicht gefährdet, hieß es bei der Luftwaffe. Die Aufklärungsergebnisse seien bei Tag ohnehin besser. 

jek/DPA

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