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Die Verwandtenaffäre in der CSU sorgt für Unmut unter Kollegen: Weil Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer deren Auswirkungen verharmloste, erntete er Kritik von Horst Seehofer.
Er hatte seiner Frau als Büroleiterin aus der Steuerkasse bis zu 5500 Euro monatlich gezahlt: Jetzt hat der zurückgetretene bayerische CSU-Fraktionschef Georg Schmid Besuch von Ermittlern bekommen.
Altkanzler Helmut Kohl (CDU) hat die historische Bedeutung der deutschen Wiedervereinigung hervorgehoben. "Das gibt es kein zweites Mal in der Weltgeschichte", sagte der 83-Jährige im fränkischen Hof.
Ermittler haben am Freitag das Haus des zurückgetretenen CSU-Landtagsfraktionschefs Georg Schmid im bayerischen Donauwörth durchsucht. "Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat die Ermittlungen gegen Georg Schmid aufgenommen", sagte ihr Sprecher Matthias Nickolai.
Der Vater des Euro soll der CSU bei der Bewältigung der Verwandtenaffäre helfen: Der frühere CSU-Vorsitzende Theo Waigel soll einen Ehrenkodex schreiben. Und die CSU setzt sich ebenso wie Abgeordnete anderer Parteien gegen die Woge der Kritik in den Medien zur Wehr.
Er war Anti-Korruptions-Beauftragter bei Siemens, jetzt soll Theo Waigel der CSU in der Verwandtenaffäre aus der Patsche helfen. Der Ehrenvorsitzende wird Verhaltensregeln für Abgeordnete ausarbeiten.
Die Verwandtenaffäre im bayerischen Landtag wird nach Ansicht von CSU-Chef Horst Seehofer an seiner Partei in der Wählergunst nicht spurlos vorübergehen.
Für Horst Seehofer rückt die absolute Mehrheit seiner Partei bei den Landtagswahlen in Bayerin in weite Ferne. Nun strebt der CSU-Chef eine Koalition mit der FDP an.
Die Empörung über die Anstellung von Familienmitgliedern durch bayerische Politiker hält an. Nun geraten auch Fälle ins Visier, die lange zurückliegen. Muss die CSU die neuen Umfragewerte fürchten?
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat sich dagegen ausgesprochen, bei der Einführung eines Familiensplittings das derzeit geltende Ehegattensplitting aufzugeben.
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