Viele Deutsche sehen Zuwanderung mit Skepsis

15. Mai 2013, 10:50 Uhr

Sie kommen, weil sie Arbeit suchen und ihre Heimatländer in der Krise stecken: Deutschland lockt immer mehr Zuwanderer an. Doch laut einer stern-Umfrage sind die Fremden bei vielen unerwünscht.

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Die Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland in Venebrugge: Die gute wirtschaftliche Lage lockt immer mehr Zuwanderer aus Krisenländern in die Bundesrepublik.©

Mehr als eine Million Menschen sind 2012 nach Deutschland eingewandert, so viele wie seit 1995 nicht mehr. Bei den Bundesbürgern löst die Entwicklung ein geteiltes Echo aus. Laut einer Umfrage für die neue, am Donnerstag erscheinende Ausgabe des stern findet eine knappe Mehrheit von 49 Prozent der Deutschen die wachsende Zuwanderung – vor allem aus den EU-Krisenstaaten – nicht gut. 43 Prozent bewerten sie dagegen positiv.

Mit 60 Prozent ist die Ablehnung der Zuwanderer im Osten Deutschlands besonders groß. Im Westen liegt der Wert bei 47 Prozent.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 7. und 8. Mai 2013 für den stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

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